Die Schule Gettnau ist auf dem Weg zur BNE-Schule

 
Wer das Schulgelände der Primarschule von Gettnau betritt, nimmt zunächst einen vielfältig gestalteten Aussenraum wahr. Rund ums Schulhaus gibt es Feucht- und Trockenbiotope sowie Nisthilfen für viele verschiedene Tierarten. «Den Wasserplatz benutzen wir besonders gerne», erklären Martin und Pirmin, zwei Fünftklässler. Sie sind das Empfangskomitee und führen die beiden Mitarbeiter von éducation21 durchs Schulareal.

Nicht nur die Tierwelt erfreut sich an den zahlreichen Ökonischen, auch wir Besucher kommen auf unsere Rechnung. Viele bunte Installationen unterteilen den Raum. Die Schüler/-innen haben sie weitgehend selber gestaltet. Einige Bestandteile dieses Aussenraummobiliars wurden im Rahmen von Jahresthemen geschaffen, andere bewilligte die Vollversammlung  der Schüler/-innen (vgl. Video). Diese hat eine Finanzkompetenz von bis zu Fr. 1000.- pro Jahr. Damit müssen allerdings auch Reparaturen berappt werden. «Darum geben wir besonders Sorge zu unserem Schulgelände», erklärt uns Martin überzeugt.

Die Schule hat auch ein eigenes Konzept und Logo für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) erarbeitet. Das Logo zeigt die verschiedenen Dimensionen der BNE. Speziell daran ist das verbindende Element der Gesundheit. «Gesundheitsförderung stand am Anfang unseres Wegs zur BNE-Schule. Auch zum Thema Umwelt haben wir in den letzten 15 Jahren viel gemacht», meint Eugen Wechsler im Interview. Er ist der BNE-Koordinator der Schule. «Vor rund 5 Jahren wollten wir unsere Bemühungen zusammenführen und zudem die weltweiten Zusammenhänge vermehrt thematisieren. Das hat uns dann zur BNE geführt.»

«Neben den Aktivitäten im Unterricht und den Projekten zu den Jahresthemen gehören die Begabungsförderung und die Partizipation der Schüler/-innen zum BNE-Gebäude unserer Schule», betont Teamleiterin Romi Bättig. Zur Partizipation meint Eugen Wechsler: «Eigentlich müssten wir mehr dafür tun, aber wir sind ja erst auf dem Weg zur BNE-Schule.» Schulen, welche diesen beschreiten möchten, rät er: «Sie sollen beim bereits Vorhandenen ansetzen, das ist oft nicht unbedeutend, und sich Zeit dafür lassen.»

 

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