Karin Hintermüller

So können wir im Schulalltag die Grundlage schaffen dafür, dass sich die Kinder zu aufmerksamen Menschen entwickeln.
Karin Hintermüller, Schulhaus Seefeld (Zürich)

Karin Hintermüller, Schulhaus Seefeld (Zürich)

BNE ist die Grundlage allen Bewusstseins. Es nützt wenig, wenn wir den Kindern beibringen, beim Verlassen des Schulzimmers das Licht zu löschen, weil das sich so gehört. Wichtig ist, dass sie begreifen, warum sie es tun. Das erreichen wir, indem wir mit den Schülerinnen und Schülern jede Arbeit bewusst reflektieren.

Es ist wesentlich, dass wir im Unterricht eine Kultur leben, in der jedes Kind seine Persönlichkeit entwickeln kann. Wenn ich eine Beige Klassenarbeiten nach Hause trage, interessiert mich nicht der Stapel, den ich da durcharbeiten muss; was zählt, ist das einzelne Kind und die persönliche Geschichte, die hinter seiner Arbeit steckt. Nichts ist austauschbar. Jedes Kind prägt die Klasse und den Unterricht mit seiner Persönlichkeit.

Eine Zeichnung besprechen, über eine Bastelarbeit nachdenken, Dinge und Gesten hinterfragen, in der Klasse eine Komplimentrunde durchführen. So können wir im Schulalltag die Grundlage schaffen dafür, dass sich die Kinder zu aufmerksamen Menschen entwickeln. 

Das verstehe ich unter BNE. Und darum habe ich am letzten Kolloquium zu dem Thema an der PH Zürich teilgenommen.

Zusatzinformationen

Zur Vertiefung in Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eignen sich auch folgende Ressourcen:

BNE-Dossiers

Gute Schulprojekte

 
BNE-Kolloquium

«Kann man zu klein für BNE sein?»
Unterlagen zum Kolloquium
PH Zürich, 27. November 2012