Das Schulhaus Riedtli bekommt eine Solaranlage

Nicht nur die obligatorische Sonnenkollektoranlage, sondern  auch eine Photovoltaikanlage: Dank Schulleiter Martin Lehmann und seinem engagierten Kollegium wurde gleich beides möglich. In Zusammenarbeit  mit den städtischen Ämtern und mit Unterstützung von Greenpeace Jugendsolar bauten die Schüler/-innen die Solarpenals auf die Turnhalle des Schulhaus Riedtli in Zürich.

Die Mitgliedschaft der Schule im ehemaligen Netzwerk Umweltschulen des Kantons Zürich (ab SJ 17/18 integriert in das Schulnetz21) spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Anlage. An einer Netzwerkveranstaltung erfuhr Martin Lehmann von der Freien Schule Winterthur, die bereits eine solche Anlage realisiert hatte. Nach dem Motto «Lernen und Handeln» der Umweltschulen  wurde er mit seiner Schule gleich selber aktiv. Unterstützung erhielt er von Christine Bächtiger vom Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich, welche die Kontakte mit den involvierten städtischen Ämtern koordinierte.

Drittklässler werden aktiv...
Die Schüler/-innen der 3. Sekundarstufe haben nun zusammen mit Zivildienstleistenden bei Greenpeace Jugendsolar die Anlage während einer Projektwoche auf dem Flachdach der Turnhalle montiert.   Heute ist der letzte Montagetag. Die Schüler/-innen arbeiten konzentriert und zielstrebig. Ein Solarpanel nach dem anderen setzen sie  auf den vorbereiteten Rahmen und schrauben es fest.  Mia meint: «Für mich war es eine schöne Erfahrung, bei der Entstehung mitwirken zu dürfen.» Soeben wird das letzte Solarpanel montiert. Zum Abschluss posieren die Schüler/-innen Stolz über die geleistete Arbeit für das Gruppenfoto. Martin Lehmann sagt dazu: «Wenn sich unsere Schüler/-innen auf diese Weise für eine nachhaltige Stromproduktion einsetzen konnten, so ist das Bildung für Nachhaltige Entwicklung, wie wir sie uns nicht besser vorstellen können.»

Die Erst- und Zweitklässler ebenso
Nach den Drittklässlern werden in den kommenden Wochen auch die Erst- und Zweitklässler aktiv: Zwei Stunden BNE pro Woche sind angesagt. Die Schüler/-innen bearbeiten  in altersgemischten Gruppen selbst gewählte Themen und stellen die Resultate ihrer Arbeit in der abschliessenden Projektwoche einander vor. In dieser Woche finden zudem weitere Aktivitäten zur BNE statt, die wiederum von den Zivildienstleistenenden von Greenpeace Jugendsolar vorbereitet werden.  Die Drittklässler absolvieren in dieser Zeit einen wöchigen Arbeitseinsatz im Bergwald zum Abschluss ihrer obligatorischen Schulzeit .

      
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