Mystery an der Berufsfachschule

Die Methode des Mystery wurde von meiner Klasse als tolle Sache eingestuft.
Nino Giangreco und Ronald Fischer haben ihre Diplomarbeit für den EHB Diplomstudiengang ABU (der sie zu diplomierten Berufsfachschullehrpersonen für Allgemeinbildenden Unterricht ausbildet) dem Mystery als Methode für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) gewidmet. Ihr Dozent Martin Vonlanthen konnte sie dafür begeistern. In ihren Bemühungen wurden sie von der Stiftung éducation21 unterstützt. Im Interview geben die drei Auskunft über die Vorteile und Problempunkte dieser Methode.
 

Alle drei sind sich darin einig, dass sich Mysterys hervorragend dafür eignen, komplexe Zusammenhänge (insbesondere für gesellschaftliche Aspekte im ABU) aufzuzeigen. Durch lebensnahe Fragestellungen, die an Personen gebunden sind, wird bei den Lernenden zudem eine emotionale Betroffenheit ausgelöst. In der Gruppenphase werden bessere und weniger gute Lernende gleichermassen gefordert, meint Nino Giangreco. In dieser Phase müssen sie eine bestimmte Anzahl von Informationskarten zueinander in Beziehung setzen und erhalten viele Hinweise zur Beantwortung der Fragestellung (vgl. auch Beschrieb Mystery zum Thema Wasser].

Oft ist es schwierig Zusammenhänge aufzuzeigen. Hier hat das Mystery extreme Stärken.

Die von den verschiedenen Gruppen gefundenen Antworten werden in der abschliessenden Plenumsphase miteinander diskutiert. Hier muss darauf geachtet werden, dass alle gleichermassen aktiv mitmachen, erläutert Ronald Fischer, zudem muss der Übergang von einer zur anderen Phasen gut bedacht werden. Martin Vonlanthen betont, dass Mysterys in ein Folgeprodukt münden sollten: Dies kann z.B. eine Debatte, eine Leserbriefaktion oder eine andere Verarbeitungsform sein. Alle drei wollen diese Methode auch künftig in ihrem Unterricht anwenden. (Hier der Link zum ganzen Interview (PDF))

Downloads:
Mystery «Virtuelles Wasser» für Sek II- Stufe (PDF)
Leitfaden Mystery «Didaktische Überlegungen und Einsatz im Unterricht (PDF)

Kontakt

Gabriela Oberholzer
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