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Ukraine – in der Schule über Krieg sprechen

 

Ukraine – ein Konflikt, der unsere Werte von Frieden und Demokratie erschüttert 

Der Krieg in der Ukraine erschüttert uns alle. Er macht auch vor der Schule nicht halt. Wie kann man angesichts dieser spürbaren Angst der Kinder und Jugendlichen im Unterricht auf ihre Fragen und Unsicherheiten reagieren? Das neueste Zoom von éducation21 bietet Lehrkräften verschiedener Schulstufen Hintergrundinformationen und pädagogische Anregungen, um den Konflikt aus einer BNE-Perspektive und anhand verwandter Themen wie Frieden, Demokratie, Migration oder Menschenrechte zu behandeln.  
 
Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine verfolgen Kinder und Jugendliche den Konflikt fast live am Bildschirm. Sie sind von den Ereignissen emotional aufgewühlt und suchen nach Antworten auf ihre Fragen: «Warum ist dieser Krieg ausgebrochen?», «Weshalb protestieren die Russen nicht?», «Was wird mit all den Flüchtenden passieren?», «Könnte es zu einem Atomkrieg kommen?». Angesichts dieser Ängste und der Flut von Fragen sind Lehrerinnen und Lehrer oft ratlos.

Werkzeuge, um die Welt zu hinterfragen

Um Lehrpersonen in ihrem Unterricht zu unterstützen und diesen im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu erweitern, hat éducation21 ein Zoom veröffentlicht. Dieses liefert eine Auswahl an Materialien und Links zu Hintergrundinformationen, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Konflikt und seinen Folgen auseinandersetzen. Ausserdem enthält es viele pädagogische Anregungen, um über die Themen Frieden, Demokratie, Migration oder Menschenrechte in die Thematik einzusteigen. Ein Dossier zu jedem der Themen ist hier online verfügbar.

Der interdisziplinäre Ansatz ermöglicht das Hinterfragen bestimmter Werte, die gefährdet sind, wie Frieden, Demokratie oder Respekt für Minderheiten. Vorstellungen, die bei uns selbstverständlich sind, werden in verschiedenen Teilen der Welt anders wahrgenommen oder gelebt, sei es aus kulturellen oder historischen Gründen. Diese Blickwinkel ermöglichen es auch, bestimmte Aktionen oder Reaktionen vor Ort besser zu verstehen und BNE-Kompetenzen wie Perspektivenwechsel, Zusammenarbeit oder Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen zu entwickeln.

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Foto: 123rf