Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) | Das Portal

Solidarität

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«Einer für alle – alle für einen». Dieses traditionelle Schweizer Motto repräsentiert das Prinzip der Solidarität. Es steht für die wechselseitige Verpflichtung sich zu unterstützen und für das soziale Band, das die Menschen veranlasst, einander zu helfen. Wie können wir  heutzutage nach diesem Motto leben? Wie können wir eine Gesellschaft mit grösstmöglichem Zusammenhalt schaffen? Und wie können sich Kinder und Jugendliche während ihrer Schul- oder Ausbildungszeit in Solidarität üben?

Einleitung
1. Zyklus
2. Zyklus
3. Zyklus
Sek 2
Andere Quellen
  •    1. Relevanz des Themas 

      

       2. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

     

       3. Umsetzung im Unterricht

     

       4. Umsetzung in der Schule

     
    aktualisiert am 20.09.2021
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    NMG.11.3 ... Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.
    NMG.11.4 ... Situationen und Handlungen hinterfragen, ethisch beurteilen und Standpunkte begründet vertreten.

    Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21.

    Lernmedien
     

     Das Lamm, das kein Schaf sein wollte
    Dass Schafe vom Wolf gefressen werden, ist normal. So sagen die Schafe nichts, als der Wolf das kranke Schaf der Herde entführt; denn sie sind ja nicht krank. Auch als der Wolf das schwarze Schaf frisst, wehrt sich niemand: Keines von ihnen ist ja schwarz. Erst als der Wolf den Bock verschlingt, dämmert es ihnen, dass sie die Nächsten sein könnten.
     
     Du bist nicht allein, kleiner Aletschfloh
    Den ganz Kleinen anhand des Aletschgletschers den Klimawandel erklären, ist das Ziel dieses ansprechenden Bilderbuches.Neben dem Klimawandel behandelt die Geschichte auch soziale Themen wie Zusammenhalt, Freundschaft oder Solidarität. Für Lehrpersonen gibt es im hinteren Teil Sachinformationen zu unterschiedlichen Aspekten des Alpenraumes sowie Ausflugstipps im Aletschgebiet.
     
     Quer
    Hypsi, eine Fledermaus, die nur auf dem Rücken fliegen kann, wird von ihresgleichen ausgelacht und ausgeschlossen. Zum Glück gibt es eine gute Freundin, welche dies nicht einfach so hinnehmen will und in die Welt hinauszieht, um Antworten zu finden zur Frage: wie Ungleichheiten entstehen, wie sie funktionieren und wie sie bekämpft werden können.

     
     

    ich mit dir, du mit mir
    Eine wundervolle Geschichte über das Tauschen und Handeln mit ausdrucksstarken Bildern. Der Bär und der Siebenschläfer tauschen Flöte gegen Musik, Bärentanz gegen Glückskiesel, Glückskiesel gegen Nüsse... So wird verhandelt, abgewogen und geschickt getauscht. Doch schliesslich wird klar: Freundschaft hat nichts mit Rechnen zu tun.

     
     Das Ich stärken - das Wir entwickeln
    Im Kindergarten entstehen erste Freundschaften aber auch Konflikte. Konflikte sind gut und wichtig und entwickeln sich erst dann zum Problem, wenn sie nicht angemessen gelöst werden oder sich zu Beleidigungen oder Gewalt aufschaukeln. Mit den Angeboten in diesem Aktivitätenheft lernen die Kinder sich selbst besser kennen. Sie erproben spielerisch, mit Problemen konstruktiv umzugehen, zu verhandeln und sich respektvoll zu begegnen.
     
     Soziale Gerechtigkeit und Solidarität
    Seit jeher unterliegen diese Werte gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Für die Einen stehen sie für einen erstrebenswerten Weg hin zu einer menschlicheren Welt, für die Anderen gelten sie als System von falschen Anreizen und Gleichmacherei. Die neoliberale Globalisierung hat die Ungleichheit weltweit vertieft, der Glaube an die soziale Mobilität weicht der Angst vor dem Abstieg.
     
    Die Steinsuppe
    Alle Tiere sitzen zu Hause vor dem Fernseher und haben fast nichts mehr zu essen. Sie schauen eine Kochsendung an, als plötzlich der Strom ausfällt. Da schlägt der Elefant vor, zusammen eine Steinsuppe zu kochen. Nach anfänglichem Zögern überwinden die Tiere ihre Skepsis und die Angst voreinander.
     
     Schauplatz Ethik
    Die Frage: Was ist ein gutes Leben und wie kann man ein solches führen? dient teils verborgen, teils explizit als Orientierung über alle Unterrichtseinheiten. Und so befassen sich die Schüler/-innen mit grundlegenden Werten wie Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität, Freiheit oder Menschenwürde. Für jede Stufe stehen ein Buch für Schüler/-innen sowie online ein sorgfältig erarbeiteter Kommentar für Lehrpersonen inkl. Arbeitsmaterialien zur Verfügung.
     

    Praxisbeispiele
     

     Ein Ort, ein Haus, ein Raum für Alle
    «Die Schule soll ein Zentrum sein und alle sollen dabei mitsprechen können». Dies ist die Vision der Sozialraumorientierten Schule (SORS) Kotten, welche dem Ansatz einer Bildungslandschaft entspricht.
     
    Willkommen im Gartenclub !
    Mitten  in  Zürich,  eingebettet  zwischen  zwei  Wäldern  und  der  Limmat,  befindet  sich  das  geschichtsträchtige  Schulhaus  Milchbuck.  Hier  an  dieser  grossen  Schule  fühlt  sich  jede/-r  willkommen:  Durch  verschiedene  integrative  Projekte  wurde eine Lernatmosphäre geschaffen, die das Miteinander gezielt fördert.
     
    Refugees welcome
    Wieso verlassen Menschen ihre Heimat und flüchten? Was erleben sie auf der Flucht? Wie ist das Ankommen in der Schweiz und wie leben sie hier? In der Projektwoche der Primarschule Gönhard zum Thema Flüchtlinge lernten 15 Schüler/-innen der 2.-4. Klasse verschiedene Menschen – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – kennen, die ihre Heimat verlassen mussten.
     
    Dem Thema Rassismus mit künstlerischen Interventionen begegnen
    «Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema momentan, vor allem an unserer Schule. Es
    betrifft mehr oder weniger alle – wenn nicht die Schüler/-innen direkt, dann ihre Eltern oder ihr Umfeld.
     

    Ausserschulische Angebote
     

     Das Rote Kreuz: Eine Idee wird wahr (Schweizerisches Rotes Kreuz)
    Die Kinder begeben sich auf die Spuren Henry Dunants, der mit einer visionären Idee zu einer menschlicheren Welt beigetragen hat.
     
    Kolumbien: Frieden aufbauen (terre des hommes)
    Anhand eines Märchens entdecken die Schüler/-innen die Lebensbedingungen von gleichaltrigen Kindern am anderen Ende der Welt. Kolumbianische Bauernfamilien, die inmitten der Natur auf dem Land lebten, wurden gezwungen ihre Heimat zu verlassen und in die Vororte der Grossstädte zu ziehen.
     
     
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    NMG.11.3 ... Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.
    NMG.11.4 ... Situationen und Handlungen hinterfragen, ethisch beurteilen und Standpunkte begründet vertreten.
     
    Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21.

    Lernmedien
     

     Schauplatz Ethik
    Die Frage: Was ist ein gutes Leben und wie kann man ein solches führen? dient teils verborgen, teils explizit als Orientierung über alle Unterrichtseinheiten. Und so befassen sich die Schüler/-innen mit grundlegenden Werten wie Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität, Freiheit oder Menschenwürde. Für jede Stufe stehen ein Buch für Schüler/-innen sowie online ein sorgfältig erarbeiteter Kommentar für Lehrpersonen inkl. Arbeitsmaterialien zur Verfügung.
     
     Gärtnern für eine bessere Welt
    Das Handbuch «für Idealisten und grüne Helden» zeigt, dass der Erhalt der Vielfalt und die Schonung der Ressourcen im eigenen Garten beginnen. Anhand von acht Themen werden globale Zusammenhänge illustriert und mit ganz konkreten Handlungsstrategien – auf dem Fensterbrett und Balkon, am Strassenrand, im Garten oder in der solidarischen Landwirtschaft – verknüpft.
     
     Tanz aus der Reihe – Kartenset
    Ein Schneemann mit Erdbeernase und Sonnenbrille – zu welchem SDG passt das? Das Kartenset ist thematisch rund um die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) konzipiert und orientiert sich didaktisch am Prinzip «Empowerment».
     
    Eine Giraffe im Regen
    Eine mutige Giraffe, die sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzt, muss aus ihrer Heimat fliehen und landet im Land der Hunde. Alleine und nur auf sich gestellt kämpft sie mit ihrer Größe, dem ungewohnten Essen und der abweisenden Haltung der Hunde.
     

    Praxisbeispiele
     

     Ein Ort, ein Haus, ein Raum für Alle
    «Die Schule soll ein Zentrum sein und alle sollen dabei mitsprechen können». Dies ist die Vision der Sozialraumorientierten Schule (SORS) Kotten, welche dem Ansatz einer Bildungslandschaft entspricht.
     
     Willkommen im Gartenclub !
    Mitten  in  Zürich,  eingebettet  zwischen  zwei  Wäldern  und  der  Limmat,  befindet  sich  das  geschichtsträchtige  Schulhaus  Milchbuck.  Hier  an  dieser  grossen  Schule  fühlt  sich  jede/-r  willkommen:  Durch  verschiedene  integrative  Projekte  wurde eine Lernatmosphäre geschaffen, die das Miteinander gezielt fördert.
     
    Refugees welcome
    Wieso verlassen Menschen ihre Heimat und flüchten? Was erleben sie auf der Flucht? Wie ist das Ankommen in der Schweiz und wie leben sie hier? In der Projektwoche der Primarschule Gönhard zum Thema Flüchtlinge lernten 15 Schüler/-innen der 2.-4. Klasse verschiedene Menschen – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – kennen, die ihre Heimat verlassen mussten.
     
    Dem Thema Rassismus mit künstlerischen Interventionen begegnen
    «Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema momentan, vor allem an unserer Schule. Es
    betrifft mehr oder weniger alle – wenn nicht die Schüler/-innen direkt, dann ihre Eltern oder ihr Umfeld.
     

    Ausserschulische Angebote
     

     Das Rote Kreuz: Eine Idee wird wahr (Schweizerisches Rotes Kreuz)
    Die Kinder begeben sich auf die Spuren Henry Dunants, der mit einer visionären Idee zu einer menschlicheren Welt beigetragen hat.
     
    Kolumbien - Kinder schützen und Frieden aufbauen  (Terre des hommes)
    Während eines Spiels werden die Menschenrechte behandelt und die Schüler/-innen in die Favellas von Cali in Kolumbien geführt. Dort werden die Lebensbedingungen von Sara (13 Jahre alt) und Juan David (11 Jahre alt) gemeinsam entdeckt.
     
    Kritischer Konsum am Beispiel Schokolade  (Public Eye)
    Der Einsatz für mehr Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern bedingt den Appell an Solidarität, Gerechtigkeitssinn, Einfühlung und Mitgestaltung. Nach einem Informationsinput werden gemeinsam in einer handlungsorientierten Sequenz Aktionen geplant.
     
    Luutstarch  (Caritas - youngCaritas Zürich)
    Der Umgang mit Geld und Konsum wird immer komplexer. Gerade in der sehr reichen Schweiz sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder bedroht. Diese gesellschaftliche Herausforderung wird jedoch wenig thematisiert wenn nicht sogar tabuisiert.
     
     
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    ERG 1.1 ... menschliche Grunderfahrungen beschreiben und reflektieren.
    ERG 2.2 ... Regeln, Situationen und Handlungen hinterfragen, ethisch beurteilen und Standpunkte begründet vertreten.
     
    Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21.

    Lernmedien
     

     Soziale Gerechtigkeit und Solidarität
    Seit jeher unterliegen diese Werte gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Für die Einen stehen sie für einen erstrebenswerten Weg hin zu einer menschlicheren Welt, für die Anderen gelten sie als System von falschen Anreizen und Gleichmacherei. Die neoliberale Globalisierung hat die Ungleichheit weltweit vertieft, der Glaube an die soziale Mobilität weicht der Angst vor dem Abstieg.
     
     Schauplatz Ethik
    Die Frage: Was ist ein gutes Leben und wie kann man ein solches führen? dient teils verborgen, teils explizit als Orientierung über alle Unterrichtseinheiten. Und so befassen sich die Schüler/-innen mit grundlegenden Werten wie Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität, Freiheit oder Menschenwürde. Für jede Stufe stehen ein Buch für Schüler/-innen sowie online ein sorgfältig erarbeiteter Kommentar für Lehrpersonen inkl. Arbeitsmaterialien zur Verfügung.
     
     Gärtnern für eine bessere Welt
    Das Handbuch «für Idealisten und grüne Helden» zeigt, dass der Erhalt der Vielfalt und die Schonung der Ressourcen im eigenen Garten beginnen. Anhand von acht Themen werden globale Zusammenhänge illustriert und mit ganz konkreten Handlungsstrategien – auf dem Fensterbrett und Balkon, am Strassenrand, im Garten oder in der solidarischen Landwirtschaft – verknüpft.
     
     Tanz aus der Reihe – Kartenset
    Ein Schneemann mit Erdbeernase und Sonnenbrille – zu welchem SDG passt das? Das Kartenset ist thematisch rund um die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) konzipiert und orientiert sich didaktisch am Prinzip «Empowerment».
     
     Tanz aus der Reihe – Lesebuch
    Das Lesebuch widmet sich dem Kompetenzbereich des Empowerments. Thematisch befasst es sich mit den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDG). Die Geschichten handeln davon, wie es gelingen kann, grossen und kleinen Problemen mutig und vielleicht sogar ein bisschen freudig entgegenzublicken.
     
     

    Kaufwahn oder konsumieren mit Sinn?
    Beispiele aus unserem Konsumalltag, wie Orangensaft, Handys und Kleidung, machen die Abhängigkeiten und Zusammenhänge zwischen Konsum und Produktion in der globalisierten Welt deutlich. Die Arbeiter/-innen in Süd- und Mittelamerika, Asien, Osteuropa und Afrika schuften für einen Hungerlohn und verhelfen so zum einen den großen Unternehmen zu immer höheren Gewinnen.

     
     Planspiel «Gemeinsam für Gerechtigkeit»
    Beim Planspiel befassen sich die Schüler/-innen mit gesellschaftlichen Problemen von Ländern des Südens und lernen Lösungsansätze sowie die Funktionsweise der Entwicklungszusammenarbeit kennen.
     
     GerechtICHkeit
    Was bedeutet Gerechtigkeit - für mich, für dich, für unsere Gesellschaft, weltweit? Wer legt fest, was gerecht ist? Das Aktionsheft beleuchtet Gerechtigkeit aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: von philosophischen Gedanken über global relevante Themen wie Migration und Klimaschutz bis hin zum Mobbing an der Schule.
     
    Das Boot ist voll - 10 Dialoge zu Ethik und Globalisierung
    Elf fiktive Dialoge zu gesellschaftlich wichtigen Themen (u.a. Migration, Textilindustrie, Kinderarbeit, Weltwirtschaft und Tourismus) zwischen den Herren Kaiser und König behandeln ethische Dilemmata und regen zu Diskussionen an. Vorgeschlagen werden 90-minütige Unterrichtseinheiten mit didaktischen Hinweisen und Leitfragen.
     

    Praxisbeispiele
     

     Willkommen im Gartenclub !
    Mitten  in  Zürich,  eingebettet  zwischen  zwei  Wäldern  und  der  Limmat,  befindet  sich  das  geschichtsträchtige  Schulhaus  Milchbuck.  Hier  an  dieser  grossen  Schule  fühlt  sich  jede/-r  willkommen:  Durch  verschiedene  integrative  Projekte  wurde eine Lernatmosphäre geschaffen, die das Miteinander gezielt fördert.
     
     Kalendaro
    Kalendaro ist ein Workshop, der die Konstruktion sozialer Ungleichheiten thematisiert. Zuerst analysieren die Schüler/-innen (SuS) in einem interdisziplinären Spiel unterschiedliche Lebensläufe, anschliessend führen sie Interviews mit anderen Personen zum Verlauf ihres Lebens durch.
     
     «Mitenang – fürenang» 
    Seit 1999 sind in der Sekundarstufe I Zollikofen das Wohl und die Gesundheit der Schüler/-innen und Lehrpersonen als Schwerpunktthema der Schulentwicklung defi-niert: Gegenseitiges Vertrauen, Achtung und Wertschätzung und eine klare Kommu-nikation zwischen den Schüler/-innen, Lehrpersonen und der Schulleitung sind Prio-ritäten  die  dadurch  gesetzt  wurden.
     
    Zusammenwachsen: Werte und Identität der Schule
    Bei ihrer Arbeit stützt sich die Scuola media in Camignolo auf die Entwicklung und
    Pflege einer Schulkultur, die gemeinsame Werte, Zusammenarbeit und das Wohl-
    befinden aller fördert.
     
    Mangém roba nostrana – essen wir von hier!
    Die Sekundar- und Berufsvorbereitungsschule Mondan in Roveredo (GR) hat sich auf die
    Initiative der Arbeitsgruppe «Creiamo und mondo migliore / Für eine bessere Welt» mit dem Thema Ernährung und deren Auswirkungen befasst.
     

    Ausserschulische Angebote
     

     Kritsicher Konsum am Thema Schokolade (Public Eye)
    Der Einsatz für mehr Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern bedingt den Appell an Solidarität, Gerechtigkeitssinn, Einfühlung und Mitgestaltung. Nach einem Informationsinput werden gemeinsam in einer handlungsorientierten Sequenz Aktionen geplant.
     
     konsumGLOBAL  (Ökozentrum)
    Was hat mein Handy mit Konflikten im Kongo zu tun? Wie kommt es, dass bei uns täglich Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen werden, während andernorts Menschen hungern? Auf einem Rundgang in Basel, Bern, Zürich oder Delémont werden an drei Stationen anhand konkreter Produktbeispiele globale Auswirkungen des Konsums beleuchtet.
     
     Migration: Kinder auf der Flucht (Terre des hommes)
    Der Workshop startet mit einer kurzen Simulation zum Thema Flucht. Mit einem Migrationspiel entdecken die Schüler/-innen anschliessend, dass es viele Gründe für Migration gibt und sie lernen den Unterschied zwischen Migranten und Flüchtlingen verstehen.
     
    Im Gespräch mit Geflüchteten  (Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH))
    Über 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor gewaltsamer Vertreibung, bewaffneten Konflikten und Menschenrechtsverletzungen. Wir kennen diese Menschen jedoch oft nur aus Zahlen in Statistiken.
     
    Solidarität und Verantwortung (Schweizer Flüchtlingshilfe (SFH))
    Beispiele aus unserem Konsumalltag, wie Orangensaft, Handys und Kleidung, machen die Abhängigkeiten und Zusammenhänge zwischen Konsum und Produktion in der globalisierten Welt deutlich. Die Arbeiter/-innen in Süd- und Mittelamerika, Asien, Osteuropa und Afrika schuften für einen Hungerlohn und verhelfen so zum einen den großen Unternehmen zu immer höheren Gewinnen.
     
    An der Challenge wachsen  (time!N - Lebenskompetenz aktiv stärken)
    3 Tage mit der Klasse auf der Tanzbodenhütte leben, ohne Strom und fliessend Trinkwasser, dafür mit unzähligen Möglichkeiten gemeinsam etwas zu erleben und etwas zur Gemeinschaft beizutragen: kochen, Feuer machen, Holz hacken, backen, schnitzen, die Natur bestaunen, Musse haben, spielen.
     
    Interkulturelle Austauschprojekte  (Kinderdorf Pestalozzi)
    In der Projektwoche leben die Schüler/-innen im Kinderdorf Pestalozzi und begegnen dort einer Gruppe Gleichaltriger aus Osteuropa. Im direkten Austausch setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit anderen Kulturen auseinander.
     
    Luutstarch  (Caritas - youngCaritas Zürich)
    Der Umgang mit Geld und Konsum wird immer komplexer. Gerade in der sehr reichen Schweiz sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder bedroht. Diese gesellschaftliche Herausforderung wird jedoch wenig thematisiert wenn nicht sogar tabuisiert.
     
     
  • Bezüge zum Lehrplan

    Berufliche Grundbildung: Rahmenlehrplan ABU (PDF)
    Lernbereich Gesellschaft: Aspekte Ethik, Identität und Sozialisation, Kultur
    Berufsmaturität (BM): Rahmenlehrplan für die BM
    Grundlagenbereich: Sprachen
    Schwerpunktbereich: Sozialwissenschaften
    Ergänzungsbereich: Geschichte und Politik
    Maturitätsschulen: EDK-Rahmenlehrplan (PDF)
    Fächer: Sprachen, Philosophie, Pädagogik und Psychologie, Religion
    Fachmittelschule (FMS): Rahmenlehrplan für FMS
    Erster Lernbereich: Sprachen
    Dritter Lernbereich: Geistes- und Sozialwissenschaften

    Lernmedien
     

     Tanz aus der Reihe – Kartenset
    Ein Schneemann mit Erdbeernase und Sonnenbrille – zu welchem SDG passt das? Das Kartenset ist thematisch rund um die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) konzipiert und orientiert sich didaktisch am Prinzip «Empowerment».
     
     Planspiel «Gemeinsam für Gerechtigkeit»
    Beim Planspiel befassen sich die Schüler/-innen mit gesellschaftlichen Problemen von Ländern des Südens und lernen Lösungsansätze sowie die Funktionsweise der Entwicklungszusammenarbeit kennen.
     
     GerechtICHkeit
    Was bedeutet Gerechtigkeit - für mich, für dich, für unsere Gesellschaft, weltweit? Wer legt fest, was gerecht ist? Das Aktionsheft beleuchtet Gerechtigkeit aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: von philosophischen Gedanken über global relevante Themen wie Migration und Klimaschutz bis hin zum Mobbing an der Schule.
     
     Das Boot ist voll - 10 Dialoge zu Ethik und Globalisierung
    Elf fiktive Dialoge zu gesellschaftlich wichtigen Themen (u.a. Migration, Textilindustrie, Kinderarbeit, Weltwirtschaft und Tourismus) zwischen den Herren Kaiser und König behandeln ethische Dilemmata und regen zu Diskussionen an. Vorgeschlagen werden 90-minütige Unterrichtseinheiten mit didaktischen Hinweisen und Leitfragen.ierende, Nachbarschaftsgruppen oder lokale Gremien.
     
     Gesellschaft gestalten
    Als Unterrichtsidee wird der Ablauf eines Projekttags vorgestellt, bei dem es darum geht, globale Ungerechtigkeiten und deren Ursachen aufzudecken und Visionen einer gerechten zukunftsfähigen Welt zu entwerfen, um schliesslich konkrete Vorhaben zu formulieren, welche in die Tat umgesetzt werden sollen.
     

    Praxisbeispiele

     
    Kalendaro
    Kalendaro ist ein Workshop, der die Konstruktion sozialer Ungleichheiten thematisiert. Zuerst analysieren die Schüler/-innen (SuS) in einem interdisziplinären Spiel unterschiedliche Lebensläufe, anschliessend führen sie Interviews mit anderen Personen zum Verlauf ihres Lebens durch.
      
    Wissen inspiriert zum Handeln, Handeln schafft Wissen
    Globale Ereignisse wie Naturkatastrophen oder die Klimakrise bewegen die Schüler/-in-nen am Realgymnasium Rämibühl. Denn seit der Tsunamikatastrophe 2004 im Indischen Ozean gibt es am Gymnasium einen durch die Jugendlichen geleiteten Solidaritätsver-ein, der durch schulhausweite Aktionen nationale und internationale soziale Projekte un-terstützt.
      
    Das eigene Wohlbefinden wie auch das der Anderen!
    In der ECCG von Monthey sorgt man sich um das eigene Wohlbefinden unter Einbezug der Mitmenschen und der Umwelt.
     
    Goldschmied/-in - was bringt die Zukunft?
    "Design Thinking" stellt den Menschen in den Mittelpunkt und berücksichtigt auch die Nachhaltigkeit.
     

    Ausserschulische Angebote
     

     konsumGLOBAL  (Ökozentrum)
    Was hat mein Handy mit Konflikten im Kongo zu tun? Wie kommt es, dass bei uns täglich Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen werden, während andernorts Menschen hungern? Auf einem Rundgang in Basel, Bern, Zürich oder Delémont werden an drei Stationen anhand konkreter Produktbeispiele globale Auswirkungen des Konsums beleuchtet.
     
     Migration: Kinder auf der Flucht (Terre des hommes)
    Der Workshop startet mit einer kurzen Simulation zum Thema Flucht. Mit einem Migrationspiel entdecken die Schüler/-innen anschliessend, dass es viele Gründe für Migration gibt und sie lernen den Unterschied zwischen Migranten und Flüchtlingen verstehen.
     
     Im Gespräch mit Geflüchteten  (Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH))
    Über 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor gewaltsamer Vertreibung, bewaffneten Konflikten und Menschenrechtsverletzungen. Wir kennen diese Menschen jedoch oft nur aus Zahlen in Statistiken.
     
      Solidarität und Verantwortung (Schweizer Flüchtlingshilfe (SFH))
    Beispiele aus unserem Konsumalltag, wie Orangensaft, Handys und Kleidung, machen die Abhängigkeiten und Zusammenhänge zwischen Konsum und Produktion in der globalisierten Welt deutlich. Die Arbeiter/-innen in Süd- und Mittelamerika, Asien, Osteuropa und Afrika schuften für einen Hungerlohn und verhelfen so zum einen den großen Unternehmen zu immer höheren Gewinnen.
     
     Interkulturelle Austauschprojekte  (Kinderdorf Pestalozzi)
    In der Projektwoche leben die Schüler/-innen im Kinderdorf Pestalozzi und begegnen dort einer Gruppe Gleichaltriger aus Osteuropa. Im direkten Austausch setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit anderen Kulturen auseinander.
     
    Luutstarch  (Caritas - youngCaritas Zürich)
    Der Umgang mit Geld und Konsum wird immer komplexer. Gerade in der sehr reichen Schweiz sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder bedroht. Diese gesellschaftliche Herausforderung wird jedoch wenig thematisiert wenn nicht sogar tabuisiert.
     
     
  •  Sozialversicherungen in der Schweiz
    Übersicht über die verschiedenen Sozialversicherungen in der Schweiz auf der Seite des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV). Mit einem Link zu einer Seite über Generationenfragen und einer weiteren über die Geschichte der sozialen Sicherheit.
     
     Strategie der internationalen Zusammenarbeit (DEZA)
    Die Strategie der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz ist ein aussenpolitisches Werkzeug, um gestützt auf die Bundesverfassung weltweit Not und Armut zu lindern, die Einhaltung der Menschenrechte zu verbessern, Demokratie zu fördern und die Umwelt zu schonen.
     
    Wirtschaft und Menschenrechte (4'30)
    Vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) produziertes Video über Menschenrechte in der Wirtschaft. Solidarität und Achtung der Menschenrechte können in der Wirtschaft von strategischer Bedeutung sein.
     
     Das geheime Leben der Bäume
    Der deutsche Förster Peter Wohlleben hat beobachtet, dass Bäume miteinander kommunizieren, indem sie sich um ihren Nachwuchs, ihre Ältesten und benachbarte Bäume kümmern, wenn diese krank sind.
     
    ventuno 1/18: Entwicklung menschlicher Solidarität
    Solidarität verbindet und verpflichtet die Mitglieder einer Interessengemeinschaft untereinander. Sie entspricht der gegenseitigen Wertschätzung und gibt den Rahmen vor, in dem wir handeln und unseren Platz als soziale Akteure einnehmen können. In der heutigen Gesellschaft ist Solidarität alles andere als selbstverständlich.
     
    Aufbruch nach Mineo
    Die Klasse 4E der Mittelschule Bellinzona 1 hat gemeinsam mit ihrer Klassen- und Italienischlehrerin Frau Sultan Filimci im Juli 2017 eine Reise nach Sizilien unternommen. Drei Lehrpersonen und sechs Schüler/-innen  wollten die Realität der Migranten, die nach Europa gelangen, besser kennenlernen.
     
     

Das Themendossier «Solidarität» wurde mit fachlicher Unterstützung von Fastenopfer realisiert.

Das Dossier nimmt Bezug auf folgende Nachhaltigkeitsziele:

           

Zu den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung

Themenverwandte Dossiers zur Umsetzung von BNE

> Gender - Gleichstellung
> Zusammenleben in der Schule

    > Übersicht Themendossiers      

    

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