Ernährung: Die Welt auf unserem Teller
Essen gehört zu den alltäglichsten Dingen, die wir tun. Doch hinter dem, was wir auf dem Teller haben, verbirgt sich ein hochkomplexes System, das Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Kultur verbindet.
Wenn wir über Ernährung sprechen, geht es heute mehr denn je um Aspekte, die über die reine Nahrungsaufnahme hinausgehen. Wir müssen uns fragen, wie wir leben, wie wir produzieren, wie wir Ressourcen teilen und auf welche Zukunft wir bauen.
Für die Schule bietet das Thema eine wertvolle Gelegenheit, die globale Komplexität anhand von alltäglichen Handlungen zu verstehen. Die Vertiefung erfolgt in drei grundlegenden Schritten: Zunächst wird Ernährung als systemisches Phänomen verstanden. Danach werden die Herausforderungen und Spannungsfelder des heutigen Ernährungssystems beleuchtet. Abschliessend richtet sich der Blick auf konkrete Veränderungsmöglichkeiten, die sich direkt in der Bildungspraxis niederschlagen.
- BNE
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BNE-Relevanz
Ernährung ist eines der wirkungsvollsten und effektivsten Themen, um Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im schulischen Kontext umzusetzen. Essen ist nicht nur eine biologische Notwendigkeit, sondern ein Akt, der jede Schülerin und jeden Schüler mit dem Rest der Welt verbindet.
Im Unterricht wird theoretisches Wissen und konkretes Handeln verbunden. Alltägliche Entscheidungen werden so zu Gelegenheiten, sich an einer nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen.
Komplexität verstehen
Das Thema Ernährung ist von Natur aus systemisch. Dabei wird im Unterricht nicht nur das, «was auf dem Teller ist», besprochen, sondern es werden auch die Wechselwirkungen zwischen den fünf Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung und der Gesundheit kennengelernt:- Umwelt: den ökologischen Fussabdruck (FOODprints), den Wert der Biodiversität und die Auswirkungen der Klimakrise auf die Agrarproduktion verstehen.
- Wirtschaft: die Spannungen zwischen globalen Märkten und kurzen Lieferketten, das Konzept der Ernährungssouveränität und die Arbeitsethik hinter den Lebensmittelpreisen analysieren.
- Gesellschaft: Ernährung als allgemeines Menschenrecht (Agenda 2030), als Kulturerbe (UNESCO) und als Instrument der sozialen Identität und Gerechtigkeit erforschen.
- Zeit: die Rhythmen der Jahreszeiten und die natürlichen Kreisläufe wiederentdecken und dabei die Erinnerung an Traditionen mit der Verantwortung für die Ernährungssicherheit künftiger Generationen verbinden.
- Raum: die Zusammenhänge zwischen lokalem und globalem Raum abbilden und verstehen, wie sich die täglichen Konsumentscheidungen auf weit entfernte Regionen und Gemeinschaften auswirken.
- Gesundheit: die individuelle Ernährung in die One-Health-Vision integrieren, in der das Wohlergehen des Menschen untrennbar mit dem des Planeten verbunden ist.
Ein Übungsfeld fürs kritische Denken und aktive Mitgestalten
Das Thema Ernährung beschränkt sich nicht nur auf die Vermittlung von Inhalten, sondern wirkt als echtes Übungsfeld für Kopf, Herz und Hand, indem BNE-Kompetenzen durch Alltagserfahrungen zum Leben erweckt werden.Wir laden die Schülerinnen und Schüler ein, durch systemisches und kritisches Denken zu «Detektivinnen und Detektiven der Komplexität» zu werden. Es geht nicht nur darum, eine Lebensmittelpyramide zu analysieren und zu verstehen, sondern auch darum, hinter die Kulissen des globalen Systems zu schauen, um die unsichtbaren Verbindungen zu erkennen, die das Wohlergehen von Mensch und Planet miteinander verbinden. Dilemmasituationen können als Reflexionsanlässe für den Unterricht beigezogen werden: Wie ist es möglich, dass Hungersnöte und Adipositas in derselben Welt nebeneinander existieren? Wie kann der «erzwungene» und bunte Überfluss des Lebensmittelmarketings mit dem Schatten der Verschwendung leben?
Durch diesen kritischen Blick sind Lebensmittel nicht mehr ein reines Konsumobjekt, sondern fördern das Verständnis, wie die Gesundheit von Erde, Tieren und Menschen ineinander spielen.
Gemeinsam am Tisch zu sitzen, wird plötzlich zu einer Übung in globaler Empathie und Perspektivenwechsel. Indem die Schule unterschiedliche Esskulturen erkundet, eröffnet sie Einblicke in ferne und zugleich miteinander verbundene Welten: vom gemeinschaftlichen Ritual des koreanischen Kimjang über den überlieferten Rezepten der französischen Baguette-Herstellung bis hin zur sakralen Bedeutung des Mais in Mesoamerika und zur Geselligkeit, die eine geteilte Portion Couscous im Maghreb mit sich bringt. Diese Geschichten über Geschmack und Wissen lehren, dass Vielfalt ein Reichtum ist, den es vor der Homogenisierung des Geschmackes zu schützen gilt. Die Schülerinnen und Schüler entdecken, dass Essen eine universelle Sprache ist, eine Brücke, die es ermöglicht, sich in die Lage anderer zu versetzen und Traditionen zu respektieren, die in der Kultur und in der Geschichte der Völker verwurzelt sind.
Schliesslich wird der Teller zu einem Spiegel für die Reflexion der eigenen Werte. Jede Ernährungsentscheidung – ob für eine vegetarische oder vegane Lebensweise oder einen bewussten Fleischkonsum – ist nicht mehr nur reine Geschmackspräferenz, sondern erweist sich als echter politischer und ziviler Akt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich nicht mehr nur als Konsumentinnen und Konsumenten zu sehen, sondern als bewusste «Mitproduzierende». Sie hinterfragen das ethische Gewicht ihres Handelns: Welchen Einfluss hat diese Entscheidung auf das Klima? Wie wird das Tierwohl respektiert? In diesem Rahmen wird Essen zu einem Manifest der eigenen Weltanschauung, zu einem konkreten Weg, verantwortungsvoll zu handeln und die eigene Rolle beim Aufbau einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft einzufordern.
Engagement für die Zukunft
Ernährung durch die Perspektive der nachhaltigen Entwicklung zu vermitteln, bedeutet letztlich weit mehr, als zu zeigen, wie ein ausgewogener Teller zusammengestellt wird: Es bedeutet, die Schülerinnen und Schüler zu einem neuen Bewusstsein für ihren Platz in der Welt zu begleiten. Auf diesem Weg wird jede Mahlzeit zu einer Gelegenheit, aktiv mitzugestalten und den Konsum von einem passiven Akt in eine ethische, politische und partizipative Entscheidung zu verwandeln.Sich bewusst zu ernähren, wird so zu einer Tat, um unseren Planeten mit Respekt zu «bewohnen». Denn die Sorge um die eigene Gesundheit ist untrennbar mit dem Schutz der Ökosysteme und der Würde von Mensch und Tier verbunden. Es ist eine Einladung, die Komplexität und die Kraft alltäglicher Handlungen neu zu entdecken: ein Versprechen der Verantwortung uns selbst und den kommenden Generationen gegenüber – damit wir nicht nur unseren Körper nähren, sondern auch die Zukunft, die wir gemeinsam gestalten.
- 1. Zyklus
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Das Thema «Nachhaltige Ernährung» eignet sich hervorragend für eine mehrperspektivische Bearbeitung, etwa unter den Aspekten Gesundheit, Produktion, Konsum, Transport, Tierwohl und Werte.
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler an das Ernährungssystem heranzuführen. Dazu untersuchen und ordnen sie Lebensmittel (z. B. nach Erntezeit oder Herkunft), beschreiben Ernährungsgewohnheiten und setzen sich respektvoll mit kulturellen Unterschieden auseinander (NMG 1.3). Sie lernen die Vielfalt unserer Ernährung kennen und erhalten einfache Orientierungshilfen für eine gesunde Ernährung (z. B. Ernährungsscheibe). Zudem setzen sie sich mit eigenen Konsumbedürfnissen auseinander (z. B. Lieblingsessen) und beschreiben, was ihnen und ihrem Umfeld in Bezug auf Ernährung wichtig erscheint (NMG 11.3).
Anhand von ausgewählten Beispielen beobachten die Schülerinnen und Schüler die Verarbeitung von Rohstoffen zu Produkten (NMG 6.3) und stellen Vermutungen zu deren Herkunft und Transport an (NMG 7.3). Im Kontext einer fleischbasierten Ernährung reflektieren sie auch das Wohlbefinden von Nutztieren (NMG 2.6).Umsetzung von BNE-Fragen im Unterricht
BNE-Fragen geben Lehrpersonen eine inhaltliche Orientierungshilfe, um den Fokus im komplexen, gesellschaftsrelevanten Thema zu behalten und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Kontext von «Ernährung» auseinander zu setzen.
Weitere BNE-Fragen
- Wie wollen wir Food Waste beim «Znüni» oder am «Mittagstisch» reduzieren?
- Was macht unser Essen am Mittagstisch «kostbar»?
- Wie soll es Tieren gehen, die uns Fleisch, Käse oder Eier liefern?
- Was ist ein «guter» Apfel?
- Welchen Weg soll das Brot zurücklegen, bevor es bei mir in der Znünibox landet?
- Worauf möchte ich beim Essen nicht verzichten?
- Was macht zusammen essen besonders und wie wollen wir das gemeinsame Znüni-Essen in unserem Schulalltag pflegen?Ist es nötig, dass wir zu jeder Jahreszeit Erdbeeren kaufen können?
- Wie viel Arbeit steckt in der Schoko-Milch die wir zum Frühstück trinken?
Film
Die Steinsuppe (Animationsfilm, 7 Min.)
Als den Tieren das Essen ausgeht, überwinden sie ihre Skepsis, kochen gemeinsam eine Steinsuppe und entdecken dabei den Wert von Zusammenhalt und Teilen.Abi - leere Teller (Kurzfilm, 8 Min.)
Die Geschichte zeigt anhand von Abis Besuch bei ihrem äthiopischen Freund, wie wichtig Offenheit und Verständnis für andere Kulturen sind, um Missverständnisse zu vermeiden.Hard Boiled Chicken (Animationsfilm, 5 Min.)
Ein Hahn und eine Henne riskieren alles, um ihr gestohlenes Ei vom Bauern zurückzuholen, und regen dabei zum Nachdenken über das Verhältnis von Mensch und Tier an.Lernmedien
Vom Marktplatz bis zum Znüni-Buffet (PDF)
Mit der BNE-SpielWelt «Vom Marktplatz bis zum Znüni-Buffet» entdecken Kinder spielerisch die Welt der Ernährung. Sie erkennen Zusammenhänge, wechseln Perspektiven und entwickeln gemeinsam nachhaltige Lösungen.Unterrichtsvorschläge zur Schweizer Ernährungsscheibe (PDF)
Die Unterrichtsvorschläge mit Arbeitsblättern geben Anregungen, wie Kompetenzen und Wissen rund um eine ausgewogene Ernährung vermittelt werden können. Zudem greifen sie weitere Aspekte der Nachhaltigen Entwicklung auf.Bohnenland der Zukunft (Website, PDF)
Handlungsorientiert, mit theaterpädagogischen Spielimpulsen und vielen sinnlichen und körperlichen Erfahrungen entwickeln die Schüler/innen das Bohnenland der Zukunft, in welchem es allen Menschen gut geht.Zäme Znüni (PDF)
Das Lernangebot von Swissmilk führt Kindergartenkinder spielerisch an eine ausgewogene, regionale und saisonale Ernährung heran.Food Champions (PDF)
Mit vielfältigen didaktischen Zugängen behandelt das Lernmedium das Thema Ernährung stufengerecht aus verschiedenen Perspektiven - von den Formen und Farben der Früchte über Food Waste bis zum virtuellen Wasser.Food Waste (PDF)
Das Lernmedium regt den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln an. Es bietet viele kreative Umsetzungsvorschläge, welche den (fächerübergreifenden) Unterricht zum Erlebnis machen.Ein Garten für alle?! (PDF)
Das Magazin thematisiert den Zusammenhang zwischen wachsender Weltbevölkerung und steigendem Bedarf an Nahrungsmitteln. Mittels Design Thinking erarbeiten die Kinder in Gruppenarbeit zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen.Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kitas und Schuleingangsphase (Buch)
Das Handbuch eignet sich für Zyklus-1-Lehrpersonen, welche ihre Unterrichtsthemen in einen BNE-Bezug setzen wollen. Exemplarisch werden die Themen Ernährung, Ich und wir, Müll, Rohstoffe und Klima behandelt und konkrete Umsetzungsvorschläge präsentiert.Praxisbeispiele
«Suberi Sach»
Die Schülerinnen und Schüler der Schule Winklen in Frutigen nutzen das Radio, um sich mit den Themen Abfall, Recycling und Lebensmittelverschwendung auseinanderzusetzen. Das BNE-Projekt verbindet Unterricht, Schulalltag und regionale Partner.Konsum- und Mobilitätsverhalten reflektieren
Wasser- und Stromverbrauch, Elektronik- und Plastikmüll, Mobilität, «Food Waste»: Diese Themen ziehen sich durch das Praxisbeispiel, welches auf einem Lernarrangement des Regionalen Didaktischen Zentrums (RDZ) in Gossau (SG) basiert.Auseinandersetzen mit dem eigenen Ressourcengebrauch
Umweltthemen aus dem täglichen Alltag, wie Fleischkonsum oder Food Waste standen im Zentrum der Beobachtungs- und Ausprobierwoche der Primarschule in der Ey (ZH). Gemeinsam und kreativ wurden Handlungsmöglichkeiten ermittelt und umgesetzt.Palettgarten wird zur Schulkultur
Zu Beginn des Schuljahres verwandelte jede Klasse ein SBB-Palett in einen Schulgarten. Die Schülerinnen und Schüler säten, pflegten und ernteten gemeinsam und erlebten so den Kreislauf eines ganzen Gartenjahres mit allen Sinnen.Ausserschulische Angebote
Schule auf dem Bauernhof (SchuB)
Mit Schule auf dem Bauernhof ermöglichen 360 Bauernfamilien in der ganzen Schweiz Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen einen Direktkontakt zur Welt des Bauernhofs und damit zum Ursprung unseres Essens.GemüseAckerdemie (Acker Schweiz)
Diese Bildungsaktivität hat zum Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Die Schüler/innen bauen unter Anleitung der Lehrperson bis zu 25 Gemüsearten an und erfahren so auf praktische Weise, wo unsere Lebensmittel herkommen.WeltackerSchule (Weltacker Schweiz)
Teilt man die weltweiten Ackerflächen durch die Anzahl Menschen der Welt, steht jedem 2000 m² Fläche zur Verfügung. Darauf wächst alles, was wir zum Leben brauchen: Getreide und Gemüse, aber auch Kraftfutter für die Tiere, sowie Baumwolle für Kleider und vieles mehr. Während einer Exkursion nehmen die Schüler/innen den Weltacker unter die Lupe und begegnen der Frage, ob diese Fläche für ihren täglichen Konsum ausreicht.Abfall und Konsum (PUSCH)
In diesem Bildungsangebot setzen sich die Schüler/innen spielerisch und alltagsnah mit ihrem Konsumverhalten auseinander und erkennen dessen Auswirkungen auf die Umwelt. - 2. Zyklus
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Das Thema «Nachhaltige Ernährung» eignet sich hervorragend für eine mehrperspektivische Bearbeitung, etwa unter den Aspekten Gesundheit, Produktion, Konsum, Transport, Tierwohl und Werte. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler vertieft mit dem Ernährungssystem vertraut zu machen.
Aus gesundheitsfördernder Perspektive setzen sie sich mit ausgewogener Ernährung auseinander und vergleichen eigene Ernährungsvorstellungen mit Modellen wie der Ernährungsscheibe oder der Ernährungspyramide (NMG 1.3). Zudem reflektieren sie ihre eigenen Essgewohnheiten und darin enthaltenen Werte (NMG 11.3). Dabei erkennen sie Nahrung nicht nur als Grundbedürfnis, sondern auch als Ausdruck von Identität und Zugehörigkeit (NMG 6.5).
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und vergleichen den Weg von Lebensmitteln (NMG 6.3) und beurteilen den Nutzen und die Auswirkungen von Transport und Handel auf Mensch und Umwelt (NMG 7.3).
In diesem Zusammenhang setzen sie sich auch mit der Nutztierhaltung sowie der Beziehung von Mensch und Tier auseinander (NMG 2.6).Umsetzung von BNE-Fragen im Unterricht
BNE-Fragen geben Lehrpersonen eine inhaltliche Orientierungshilfe, um den Fokus im komplexen, gesellschaftsrelevanten Thema zu behalten und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Kontext von «Ernährung» auseinander zu setzen.
Weitere BNE-Fragen
- Was ändert sich für mich, wenn die Lebensmittel in meinem Kühlschrank nur eine kurze Strecke zurückgelegt haben?
- Welche Rezepte möchten wir in unser Kochbuch aufnehmen, um Kultur, Gesundheit und Umwelt miteinander zu verbinden (z. B. Regionalität, Saisonalität, Tierschutz)?
- Was verstehe ich unter einer «gesunden» Ernährung?
- Wie unterstützen dich deine Sinne, um «genussvoll» zu essen?
- Welche Kompromisse bin ich bereit, in Bezug auf meine Ernährung, einzugehen?
- Wie würde mein Supermarkt aussehen, wenn er ausschliesslich saisonale und regionale Produkte anbieten würde?
- Wie viel Verpackung brauchen unsere Lebensmittel?
- Welche Informationen (z. B. Herkunft, Zusammensetzung, Gütesiegel) benötige ich, um bewusst einkaufen zu können?
- Wie kann ich mich trotz Marketingtrends gesund ernähren?
- Was bedeutet für mich eine umweltfreundliche Ernährung?
- Was bedeutet für mich eine sozial gerechte Ernährung?
Film
Palmöl aus Indonesien (Dokumentarfilm, 8 Min.)
Der Film zeigt auf kindergerechte Weise gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge rund ums Palmöl auf.Katze
Die Katze will Mäusesuppe kochen, doch die lebenden Mäuse spielen mit ihr, bis sie sie ins Herz schliesst. Der Film zeigt, dass Gewohnheiten hinterfragt werden können und regt an, über den Umgang mit Tieren nachzudenken.Lernmedien
Energydrinks
Das Unterrichtsmaterial greift das alltagsnahe Thema Energydrinks auf und fördert die kritische Auseinanderssetzung mit Konsum, Gesundheit und Werbung.Achtung, fertig, restlos! (Spiel)
Als Haushaltsmitglied kannst du Food Waste vermeiden und punkte Sammeln. Das Spiel verbindet Spass, Spannung und Inhalt. Es muss von der Lehrperson selber in den Unterricht eingebettet werden.Die ganze Welt auf deinem Teller (Poster, PDF)
Wie kommt die Welt auf unseren Teller? Das Lernmedium zeigt, wie Klima, Umwelt und globale Lieferketten unsere Ernährung prägen. In fünf Etappen erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler systemisches Wissen und reflektieren ihr Konsumverhalten.Vom Feld auf den Teller (Buch)
Das Sachbuch zeigt die Landwirtschaft in allen Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung. Das nicht didaktisierte Buch hilft Lehrpersonen, Schüler/innen zum Perspektivenwechsel anzuregen, vernetztes Denken zu fördern und Visionen zu entwickeln.Das Geheimnis der Sojabohne (PDF)
Was verbindet Oskar, João und Taíssa? Im Mystery erkunden Schülerinnen und Schüler die Alltagswelten der drei Kinder und lernen dabei auf spielerische Weise globale Zusammenhänge anhand der Sojabohne kennen.Vom Korn zum Bio-Brot (Website, PDF)
Die Schüler/innen werden mit der ganzen Wertschöpfungskette vom Korn zum Brot vertraut gemacht. Das Thema wird in einem grösseren Zusammenhang betrachtet und bezieht ausserschulische Lernangebote ein.Food Champions (PDF)
Mit vielfältigen didaktischen Zugängen behandelt das Lernmedium das Thema Ernährung stufengerecht aus verschiedenen Perspektiven - von den Formen und Farben der Früchte über Food Waste bis zum virtuellen Wasser.Zu gut für die Tonne! Klasse 3-6 (PDF)
Der Unterrichtsimpuls lenkt den Fokus auf das aktuelle Thema Food Waste und geht den Ursachen, die zum Wegwerfen von Lebensmitteln führen, nach.Unterrichtsvorschläge zur Schweizer Ernährungsscheibe (PDF)
Die Unterrichtsvorschläge mit Arbeitsblättern geben Anregungen, wie Kompetenzen und Wissen rund um eine ausgewogene Ernährung vermittelt werden können. Zudem greifen sie weitere Aspekte der Nachhaltigen Entwicklung auf.Praxisbeispiele
«Suberi Sach»
Die Schülerinnen und Schüler der Schule Winklen in Frutigen nutzen das Radio, um sich mit den Themen Abfall, Recycling und Lebensmittelverschwendung auseinanderzusetzen. Das BNE-Projekt verbindet Unterricht, Schulalltag und regionale Partner.Konsum- und Mobilitätsverhalten reflektieren
Wasser- und Stromverbrauch, Elektronik- und Plastikmüll, Mobilität, «Food Waste»: Diese Themen ziehen sich durch das Praxisbeispiel, welches auf einem Lernarrangement des Regionalen Didaktischen Zentrums (RDZ) in Gossau (SG) basiert.Auseinandersetzen mit dem eigenen Ressourcengebrauch
Umweltthemen aus dem täglichen Alltag, wie Fleischkonsum oder Food Waste standen im Zentrum der Beobachtungs- und Ausprobierwoche der Primarschule in der Ey (ZH). Gemeinsam und kreativ wurden Handlungsmöglichkeiten ermittelt und umgesetzt.Gemeinsam gärtnern
Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der täglichen Mahlzeit auf dem Teller und der Herkunft der Lebensmittel? Mit dem Klassenprojekt «Forschungslabor» , setzen sich die Schüler/innen mit ihren eigenen Konsumgewohnheiten bei Lebensmitteln auseinander.Ausserschulische Angebote
Schule auf dem Bauernhof (SchuB)
Mit Schule auf dem Bauernhof ermöglichen 360 Bauernfamilien in der ganzen Schweiz Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen einen Direktkontakt zur Welt des Bauernhofs und damit zum Ursprung unseres Essens.Hühner, Eier und Label (PSA)
Dieser Schulbesuch bietet eine kritische Sicht auf die Herkunft der Eier verschiedener Label. Ziel ist es, die Verantwortung als Konsumentin und Konsument und bestimmte Konsequenzen, die unser Verhalten auf eine tiergerechte Haltung hat, zu analysieren.GemüseAckerdemie (Acker Schweiz)
Diese Bildungsaktivität hat zum Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Die Schüler/innen bauen unter Anleitung der Lehrperson bis zu 25 Gemüsearten an und erfahren so auf praktische Weise, wo unsere Lebensmittel herkommen.WeltackerSchule (Weltacker Schweiz)
Teilt man die weltweiten Ackerflächen durch die Anzahl Menschen der Welt, steht jedem 2000 m² Fläche zur Verfügung. Darauf wächst alles, was wir zum Leben brauchen: Getreide und Gemüse, aber auch Kraftfutter für die Tiere, sowie Baumwolle für Kleider und vieles mehr. Während einer Exkursion nehmen die Schüler/innen den Weltacker unter die Lupe und begegnen der Frage, ob diese Fläche für ihren täglichen Konsum ausreicht.Vermeidung von Food Waste (FSE)
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Folgen Lebensmittelverschwendung hat, wie man Abfälle vermeidet oder verwertet und welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge bestehen.Food for Future (Verein Bündner Pärke)
Anhand von Obst, Milch, Getreide und Trinkwasser lernen die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Produktionsschritte kennen und erfahren, wie diese die Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen
Kritischer Konsum am Beispiel Schokolade (Public Eye)
Anhand des Themas Schokolade werden den Jugendlichen exemplarisch wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge sowie die Auswirkungen von missachteten Menschenrechten aufgezeigt.GORILLA Schulprogramm (Gorilla Schweiz)
Junge Freestylesportler/innen zeigen auf ihre frische Art und Weise, wie Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein nachhaltiger Lebensstil zusammenhängen.Abfall und Konsum (PUSCH)
In diesem Bildungsangebot setzen sich die Schüler/innen spielerisch und alltagsnah mit ihrem Konsumverhalten auseinander und erkennen dessen Auswirkungen auf die Umwelt. - 3. Zyklus
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Das Thema «Nachhaltige Ernährung» eignet sich hervorragend für eine mehrperspektivische Bearbeitung und ist schwerpunktmässig im Fach WAH (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt) verortet.
Aus Sicht der Gesundheit lernen die Schülerinnen und Schüler, Lebensmittel auf der Grundlage von Ernährungsempfehlungen auszuwählen. Dabei erkennen und diskutieren sie Interessenkonflikte sowie unterschiedliche Werthaltungen (WAH 4.3) und wählen bzw. bereiten Gerichte unter gesundheitlichen und ökologischen Aspekten zu (WAH 4.4).
Sie verstehen Nahrung nicht nur als Grundbedürfnis, sondern auch als identitätsstiftenden und kulturellen Bestandteil (WAH 4.2). Zudem analysieren sie Einflüsse auf Essgewohnheiten, etwa durch Marketing, und reflektieren deren Wirkung auf das eigene Verhalten (WAH 3.1).
Im Hinblick auf die Produktion erklären die Schülerinnen und Schüler Ziel- und Interessenkonflikte verschiedener Akteure im Ernährungssystem unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten (WAH 1.3). Sie vergleichen landwirtschaftliche Produktionsweisen sowie regionale und globale Verflechtungen (RZG 3.2) und diskutieren Fragen der Ernährungssicherheit einer wachsenden Weltbevölkerung sowie mögliche Handlungsansätze (WAH 4.5).Umsetzung von BNE-Fragen im Unterricht
BNE-Fragen geben Lehrpersonen eine inhaltliche Orientierungshilfe, um den Fokus im komplexen, gesellschaftsrelevanten Thema zu behalten und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Kontext von «Ernährung» auseinander zu setzen.
Weitere BNE-Fragen
- Was bedeute «verantwortungsvoll» einzukaufen?
- Wie können wir «weniger gesunden» Bestandteile wie zum Beispiel Zucker in unseren täglichen Lebensmitteln entlarven, und wie wollen wir damit umgehen?
- Was ist ein «fairer» Preis für ein Apfel, ohne dass die Natur, Landwirt/innen oder Konsument/innen versteckte Kosten tragen müssen?
- Welchen Beitrag leistet Bio zum Tierwohl – und wo liegen die Grenzen?
- Wer hat das Recht zu entscheiden, was für uns eine «gute» Mahlzeit ist?
- Ist es vertretbar, dass ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen wird?
- Sind Bequemlichkeit und eine Produktvielfalt mit kurzen Lieferwegen vereinbar?
- Fondue Chinoise, Grillgerichte, Rippchen, Cervelats, Braten, Filet im Teig: Tradition und Werbung regen uns dazu an, Fleisch zu essen: Sollten wir diese Gewohnheit beibehalten und bewahren?
- Was sagt unsere Ernährung über unsere Identität aus?
- Unter welchen Umständen ist ein langer Transport von Lebensmitteln vertretbar?
- Welche Menus soll unsere Mensa anbieten, damit wir uns künftig gesund, abwechslungsreich und umweltbewusst ernähren können?
Film
Palmöl aus Indonesien (Dokumentarfilm, 8 Min.)
Der Film zeigt auf kindergerechte Weise gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge rund ums Palmöl auf.Blue Marble Café (Kurzfilm, 6 Min.)
Ein Kunde bestellt in einem Fastfood-Restaurant einen «gewöhnlichen Hamburger». Die Bestellung löst weltweite Aktivitäten aus, die notwendig sind, um alle Zutaten des Burgers zusammenzubekommen.Bugs (Dokumentarfilm, 47 Min.)
Der Koch Ben Reade und der Ernährungswissenschaftler Josh Evans reisen um die Welt, um das Potenzial von Insekten als Nahrungsmittel zu erforschen und Kulturen kennenzulernen, in denen sie traditionell gegessen werden.Die Schokolade und die Schweiz (Dokumentarfilm, 94 Min.)
Der Film zeigt, wie die Schweizer Schokolade durch koloniale Verflechtungen, globale Handelsbeziehungen und Innovationen zu einem Teil der nationalen Identität wurde.Bittere Orangen (Dokumentarfilm, 30 Min.)
Der Dokumentarfilm «Bittere Orangen» zeigt anhand zweier Erntehelfer in Kalabrien die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen in der konventionellen und der Fair-Trade-Orangenproduktion und macht die strukturelle Ausbeutung hinter billigen Orangen sichtbar.Ein kleines Stück Schokolade - petit carré (Musikclip, 4 Min.)
Der kreativ illustrierte Music-Clip des Genfer Rappers Jonas thematisiert die globalen Zusammenhänge der Schokoladenproduktion, kritisiert die schlechten Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau und ruft Hersteller sowie Konsumentinnen und Konsumenten zu mehr Verantwortung auf.Hühnchen für Afrika (Kampagne-Clip, 2 Min.)
Der Clip zeigt am Beispiel von Pouletfleischexporten nach Westafrika, wie Freihandel lokale Geflügelzüchter gefährden kann, und sensibilisiert für die Folgen der globalisierten Wirtschaft sowie für verantwortungsbewussten Konsum.Lernmedien
Achtung, fertig, restlos! (Spiel)
Als Haushaltsmitglied kannst du Food Waste vermeiden und punkte Sammeln. Das Spiel verbindet Spass, Spannung und Inhalt. Es muss von der Lehrperson selber in den Unterricht eingebettet werden.Energydrinks
Das Unterrichtsmaterial greift das alltagsnahe Thema Energydrinks auf und fördert die kritische Auseinanderssetzung mit Konsum, Gesundheit und Werbung.Food Trends (Website, PDF)
Das fächerübergreifende Lernmaterial behandelt Ernährungsweisen und Food Trends. Neben dem Erwerb von Wissen und dem Kennenlernen von neuen Ansätzen (Planetary Health Diet), setzen sich die Schüler/innen differenziert mit Haltungen und Werten auseinander.Abfall und Konsum - Nachhaltige Ernährung (Website, PDF)
Wie kann man sich nachhaltig ernähren? Vier fiktive Jugendliche zeigen, wie es geht. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre Handlungsansätze kennen und überlegen, welche davon zu ihrem eigenen Ernährungsverhalten passt.Aha! WAH (Band 2) (Buch, App)
Im Kapitel «Managen und Ernähren» werden Produktion, Transport und Konsum von Lebensmitteln thematisiert. Mit Blick auf eine nachhaltige Ernährung werden Themen wie Wasser- und Bodennutzung, Biodiversität, Klimawandel, Arbeitsbedingungen und Food Waste beleuchtet und Bezüge zum eigenen Alltag hergestellt.Zu gut für die Tonne! Klasse 7-9 (PDF)
Das Dossier ist ideal für den WAH-Unterricht, da es neben dem Unterrichtsmaterial auch eine App mit Rezepten zum Vermeiden von Food Waste gibt.FOODSCAPE – ein Spiel zum Schweizer Ernährungssystem (Website, PDF)
Um den Bedürfnissen der Bewohner/innen gerecht zu werden, muss man in diesem Spiel versuchen die Ressourcen «Schweizer Ernte», «Verfügbares Land», «Umwelt» und «Zufriedenheit» im Gleichgewicht zu halten. Mit Unterrichtsdossier für Lehrpersonen.Über den Tellerrand hinaus (PDF)
Neben einleitenden Hintergrundtexten bietet die Broschüre eine Vielzahl an Übungen und Methoden, die verschiedene Facetten des Themas Ernährungssicherung aufzeigen und insbesondere globale Zusammenhänge verdeutlichen.Schülerwarentest mit Lebensmitteln (Website, PDF)
Das Lernmedium zeigt Lehrpersonen praxisnah, wie sie die Unterrichtsmethode Schülerwarentest für eine partizipative Bildung im Bereich WAH einsetzen können. Die Motivation der Schüler/innen steht dabei im Zentrum.Banane (PDF)
Die acht Module zeigen die Zusammenhänge zwischen Welthandel, Fairness, Menschenrechten und Globalisierung auf. Die Schüler/innen erkunden Anbau, Lieferkette, Preisbildung, Konsumverhalten, Fairtrade und Klimagerechtigkeit.Vegane Ernährung - Fakten statt Mythen (PDF)
Mithilfe dieser Unterrichtseinheit können sich Schüler/innen kritisch mit den gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen veganer und omnivorer Ernährung auseinandersetzen.Was hat unser Essen mit dem Klima zu tun? (Website, PDF)
Mit diversen Instrumenten erfahren die Lernenden, mit welcher Ernährungsweise sie ihre eigene CO2-Bilanz verbessern können. Sie werden aber dazu auch motiviert, sich gesellschaftlich zu engagieren.Insekten essen? (PDF)
Übermässiger Fleischkonsum schadet dem Klima. Sind Insekten eine Alternative? Die Schüler/innen erhalten Einblicke in eine alternative Essenskultur und setzen sich mit verschiedenen Perspektiven auseinander.Praxisbeispiele
Konsum- und Mobilitätsverhalten reflektieren
Wasser- und Stromverbrauch, Elektronik- und Plastikmüll, Mobilität, «Food Waste»: Diese Themen ziehen sich durch das Praxisbeispiel, welches auf einem Lernarrangement des Regionalen Didaktischen Zentrums (RDZ) in Gossau (SG) basiert.Mangém roba nostrana – essen wir von hier!
Im Fokus einer Projektarbeit der Sekundar- und Berufsvorbereitungsschule Mondan in Roveredo (GR) standen zahlreiche Fragen rund um Ernährung, Landwirtschaft, Konsumverhalten, lokale Wirtschaft sowie Beziehung zwischen reichen und armen Ländern im Fokus.Bio-didaktischer Gemüseanbau
Durch das Gemüsegartenprojekt können die Schüler/innen die Rolle des Menschen hinsichtlich der Ressourcen- und Umweltnutzung hinterfragen, verstehen und begreifen lernen.Obstgärten und lokale Produktion – Wer ist mitbeteiligt?
Bei diesem Schulprojekt steht der Obstgarten im Zentrum. Neben ökologischen Fragen werden auch solche zur lokalen Wirtschaftsentwicklung behandelt, wie zum Beispiel die Verwertung von Obst aus den Gärten.Ausserschulische Angebote
Schule auf dem Bauernhof (SchuB)
Mit Schule auf dem Bauernhof ermöglichen 360 Bauernfamilien in der ganzen Schweiz Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen einen Direktkontakt zur Welt des Bauernhofs und damit zum Ursprung unseres Essens.Waldprojektwoche (Bildungswerkstatt Bergwald)
Im Rahmen einer Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler nachhaltige Ernährung kennen und bereiten gemeinsam Mahlzeiten aus regionalen, saisonalen und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln zu.
CLEVER Escape Spiel zum Ernährungssystem (Biovision)
Das Escape Spiel bringt das Ernährungssystem als interaktives Lernerlebnis direkt in die Schule und regt Schülerinnen und Schüler durch das Lösen von Rätseln an verschiedenen Stationen dazu an, sich mit Konsum, Umwelt und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.WeltackerSchule (Weltacker Schweiz)
Teilt man die weltweiten Ackerflächen durch die Anzahl Menschen der Welt, steht jedem 2000 m² Fläche zur Verfügung. Darauf wächst alles, was wir zum Leben brauchen: Getreide und Gemüse, aber auch Kraftfutter für die Tiere, sowie Baumwolle für Kleider und vieles mehr. Während einer Exkursion nehmen die Schüler/innen den Weltacker unter die Lupe und begegnen der Frage, ob diese Fläche für ihren täglichen Konsum ausreicht.Vermeidung von Food Waste (FSE)
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Folgen Lebensmittelverschwendung hat, wie man Abfälle vermeidet oder verwertet und welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge bestehen.Kritischer Konsum am Beispiel Nahrungsmittel (Public Eye)
Der Einsatz für mehr Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern bedingt den Appell an Solidarität, Gerechtigkeitssinn, Einfühlung und Mitgestaltung. Nach einem Informationsinput werden gemeinsam in einer handlungsorientierten Sequenz Aktionen geplant.Food Waste (PUSCH)
Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Workshop Handlungsmöglichkeiten gegen Food Waste kennen und formulieren konkrete Handlungen für ihren Alltag.GORILLA Schulprogramm (Gorilla Schweiz)
Junge Freestylesportler/innen zeigen auf ihre frische Art und Weise, wie Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein nachhaltiger Lebensstil zusammenhängen.Abfall und Konsum (PUSCH)
In diesem Bildungsangebot setzen sich die Schüler/innen spielerisch und alltagsnah mit ihrem Konsumverhalten auseinander und erkennen dessen Auswirkungen auf die Umwelt. - Sek II
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Das Thema «Nachhaltige Ernährung» eignet sich hervorragend für einen mehrperspektivischen Ansatz und versteht sich als interdisziplinärer Knotenpunkt zwischen Ökologie, Wirtschaft und Ethik. Dieser Weg ermöglicht es, die Komplexität des modernen Ernährungssystems zu erkunden und dabei von der individuellen zur globalen Dimension überzugehen.
Überfachliche Kompetenzen und verantwortungsbewusste Mitgestaltung
Aus gesundheitlicher Sicht geht es darum, die Ernährungsempfehlungen kritisch zu interpretieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Interessenkonflikte zwischen öffentlicher Gesundheit und Marktlogik zu erkennen, indem sie verschiedene Wertesysteme miteinander vergleichen, um Ernährungsentscheidungen zu treffen, die sowohl das körperliche Gleichgewicht als auch die ökologischen Auswirkungen berücksichtigen. In diesem Sinne wird Nahrung nicht nur als biologische Notwendigkeit, sondern als Grundpfeiler kultureller Identität untersucht. Dabei werden äussere Einflüsse wie Marketingstrategien und Trends analysiert, um zu verstehen, wie sich diese auf alltägliche Gewohnheiten und das Selbstbild auswirken.
Auf Produktionsebene werden die Spannungen zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Nahrungskette vertieft und die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen moderner Landwirtschaftsmodelle bewertet. Durch die Untersuchung regionaler und globaler Zusammenhänge wird die Herausforderung der Ernährungssicherheit für eine wachsende Weltbevölkerung kritisch angegangen und es wird zum Nachdenken über mögliche individuelle und kollektive Massnahmen angeregt.Vertiefung für gymnasiale Schulklassen
Im Gymnasium kann die Komplexität des Themas vertieft und aus wissenschaftlicher Sicht behandelt werden. Neben sozioökonomischen Aspekten sind die Schülerinnen und Schüler gefordert, Kenntnisse aus Biologie und Chemie mit einzubeziehen, um biogeochemische Kreisläufe und die Auswirkungen von Nährstoffen auf den Stoffwechsel zu verstehen. Der Ansatz erstreckt sich auch auf die Bereiche Geopolitik und Philosophie und analysiert die ethischen Grundlagen der Lebensmittelgerechtigkeit und die Komplexität globaler Systeme. In diesem Zusammenhang wird das Thema Ernährung zu einer authentischen Aufgabe, komplexe Modelle kritisch zu hinterfragen und über die Verantwortung von Wissenschaft und Politik angesichts der planetaren Grenzen nachzudenken.Umsetzung von BNE-Fragen im Unterricht
BNE-Fragen geben Lehrpersonen eine inhaltliche Orientierungshilfe, um den Fokus im komplexen, gesellschaftsrelevanten Thema zu behalten und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich mit Fragen der Nachhaltigen Entwicklung im im Kontext von «Ernährung» auseinander zu setzen.
Weitere BNE-Fragen
- Welche Verantwortung tragen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Ernährungssystems, und wie können ihre Interessen zusammenwirken oder in Konflikt geraten?
- Welche unterschiedlichen Vorstellungen von gesunder Ernährung gibt es und wodurch werden sie geprägt?
- Welche Vorstellungen gibt es von einer «ernährungsgerechten Welt» und welche Werte liegen ihnen zugrunde?
- Wie beeinflussen kulturelle Werte und Traditionen unsere Ernährung und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus?
- Ist eine Ernährung aus lokalen Produkten ein Privileg oder ein Recht?
- Wie kann die Lieferkette einer Orange gestaltet werden, damit unterschiedliche ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen berücksichtigt werden?
- Wie könnte sich das Ernährungssystem weiterentwickeln, damit ökologische, soziale und wirtschaftliche Anliegen besser berücksichtigt werden?
BNE-Fragen spezifisch für Berufsschulen
- Wie können staatliche Rahmenbedingungen die Landwirtschaft dabei unterstützen, ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele in Einklang zu bringen?
- Welchen Beitrag kann unser Berufssektor zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem leisten und welche Herausforderungen sind damit verbunden?
- Welche realisierbaren Massnahmen könnte unser Betrieb ergreifen, um Food Waste zu reduzieren, und welche Wirkung könnten diese entfalten?
Film
Bugs (Dokumentarfilm, 47 Min.)
Der Koch Ben Reade und der Ernährungswissenschaftler Josh Evans reisen um die Welt, um das Potenzial von Insekten als Nahrungsmittel zu erforschen und Kulturen kennenzulernen, in denen sie traditionell gegessen werden.Wie wird die Stadt satt? (Dokumentarfilm, 32 Min.)
Der Dokumentarfilm beleuchtet den globalen Kampf um die Ernährung der Zukunft und stellt die Frage, wo Lebensmittel künftig produziert werden sollen.Das Geschäft mit der Armut (Dokumentarfilm, 28 Min.)
Lebensmittelkonzerne richten ihren Fokus vermehrt auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Dort bieten sie Fertigprodukte mit viel Salz, Fett, Zucker und Geschmacksverstärkern an.Barça ou Bassa (Dokumentarfilm, 25 Min.)
Der Film zeigt anhand der Geschichte zweier senegalesischer Brüder, dass die Verschlechterung der wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen – verstärkt durch den Klimawandel sowie den Niedergang von Fischerei und Landwirtschaft – viele junge Menschen in Westafrika zur Auswanderung zwingt.Die Schokolade und die Schweiz (Dokumentarfilm, 94 Min.)
Der Film zeigt, wie die Schweizer Schokolade durch koloniale Verflechtungen, globale Handelsbeziehungen und Innovationen zu einem Teil der nationalen Identität wurde.Lernmedien
Achtung, fertig, restlos! (Spiel)
Als Haushaltsmitglied kannst du Food Waste vermeiden und punkte Sammeln. Das Spiel verbindet Spass, Spannung und Inhalt. Es muss von der Lehrperson selber in den Unterricht eingebettet werden.Food Trends (Website, PDF)
Das fächerübergreifende Lernmaterial behandelt Ernährungsweisen und Food Trends. Neben dem Erwerb von Wissen und dem Kennenlernen von neuen Ansätzen (Planetary Health Diet), setzen sich die Schüler/innen differenziert mit Haltungen und Werten auseinander.Ernährungssouveränität (PDF)
Das Konzept der Ernährungssouveränität untersucht, wer über die Produktion, Verteilung und den Zugang zu Lebensmitteln bestimmt. Das Heft vermittelt Grundlagen und zeigt Zugänge für Politik-, Umwelt- und Wirtschaftsbildung.Schülerwarentest mit Lebensmitteln (Website, PDF)
Das Lernmedium zeigt Lehrpersonen praxisnah, wie sie die Unterrichtsmethode Schülerwarentest für eine partizipative Bildung im Bereich WAH einsetzen können. Die Motivation der Schüler/innen steht dabei im Zentrum.FOODSCAPE – ein Spiel zum Schweizer Ernährungssystem (Website, PDF)
Um den Bedürfnissen der Bewohner/innen gerecht zu werden, muss man in diesem Spiel versuchen die Ressourcen «Schweizer Ernte», «Verfügbares Land», «Umwelt» und «Zufriedenheit» im Gleichgewicht zu halten. Mit Unterrichtsdossier für Lehrpersonen.Was hat unser Essen mit dem Klima zu tun? (Website, PDF)
Mit diversen Instrumenten erfahren die Lernenden, mit welcher Ernährungsweise sie ihre eigene CO2-Bilanz verbessern können. Sie werden aber dazu auch motiviert, sich gesellschaftlich zu engagieren.Insekten essen? (PDF)
Übermässiger Fleischkonsum schadet dem Klima. Sind Insekten eine Alternative? Die Schüler/innen erhalten Einblicke in eine alternative Essenskultur und setzen sich mit verschiedenen Perspektiven auseinander.Unser globales Agrar- und Ernährungssystem (Website, PDF)
Die Auseinandersetzung mit dem globalen Agrar- und Ernährungssystem von der Produktion über den Detailhandel bis zum Konsum ermöglicht eine Beschäftigung mit allen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung.Praxisbeispiele
Biodiversität zwischen Asphalt und Beton
Inspiriert vom Film «Tomorrow» haben die Schüler/innen der 1.-3. Klasse des Gymnasiums in Lugano ihre Handlungsbereitschaft in einem Schulgarten umgesetzt. Das Ergebnis: Vom Entwurf bis zur Realisierung haben die Jugendlichen einen städtischen Gemüsegarten ins Leben gerufen.Ausserschulische Angebote
Waldprojektwoche (Bildungswerkstatt Bergwald)
Im Rahmen einer Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler nachhaltige Ernährung kennen und bereiten gemeinsam Mahlzeiten aus regionalen, saisonalen und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln zu.CLEVER Escape Spiel zum Ernährungssystem (Biovision)
Das Escape Spiel bringt das Ernährungssystem als interaktives Lernerlebnis direkt in die Schule und regt Schülerinnen und Schüler durch das Lösen von Rätseln an verschiedenen Stationen dazu an, sich mit Konsum, Umwelt und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.WeltackerSchule (Weltacker Schweiz)
Teilt man die weltweiten Ackerflächen durch die Anzahl Menschen der Welt, steht jedem 2000 m² Fläche zur Verfügung. Darauf wächst alles, was wir zum Leben brauchen: Getreide und Gemüse, aber auch Kraftfutter für die Tiere, sowie Baumwolle für Kleider und vieles mehr. Während einer Exkursion nehmen die Schüler/innen den Weltacker unter die Lupe und begegnen der Frage, ob diese Fläche für ihren täglichen Konsum ausreicht.GORILLA Schulprogramm (Gorilla Schweiz)
Junge Freestylesportler/innen zeigen auf ihre frische Art und Weise, wie Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein nachhaltiger Lebensstil zusammenhängen.Kritischer Konsum am Beispiel Nahrungsmittel (Public Eye)
Der Einsatz für mehr Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern bedingt den Appell an Solidarität, Gerechtigkeitssinn, Einfühlung und Mitgestaltung. Nach einem Informationsinput werden gemeinsam in einer handlungsorientierten Sequenz Aktionen geplant.Bezüge zum Lehrplan
Berufliche Grundbildung: Rahmenlehrplan ABU (PDF; 102 KB)
Lernbereich Gesellschaft: Aspekte Ökologie, Politik, Identität und Sozialisation, Wirtschaft und Ethik.
Berufsmaturität (BM): Rahmenlehrplan für die BM (PDF; 2,82 MB)
Schwerpunktbereich: Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Recht.
Ergänzungsbereich: Technik und Umwelt.
Maturitätsschulen: EDK-Rahmenlehrplan (PDF; 2,46 MB)
Fächer: Geografie, Wirtschaft/Recht, Philosophie, Naturwissenschaften.
Transdisziplinäre Kompetenzfelder: Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit; Soziales-Ethisches-Politisches; Kommunikation-Kultur-ÄsthetikFachmittelschule (FMS): Rahmenlehrplan für FMS (PDF; 429 KB)
Zweiter Lernbereich: Naturwissenschaften.
Dritter Lernbereich: Geistes- und Sozialwissenschaften.
Fünfter Lernbereich: Sport. - Schule
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Als gesamte Schule das Thema «Ernährung» erarbeiten!
Essen ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Wovon und wie wir uns ernähren, hat einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit sowie auf die natürliche Umwelt und den Ressourcenverbrauch. Das Umfeld und die sozio-kulturelle Herkunft spielen bei Essgewohnheiten eine bedeutende Rolle, denn Essen nährt nicht nur den Körper. Mahlzeiten sind Momente des Miteinanders, welche Beziehungen und Identität schaffen und das Gemeinschaftsleben prägen.
Das Thema «Ernährung» durchdringt auch den Schulalltag: Pausen- und Mittagsverpflegung sind Gelegenheiten, gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrpersonen zu essen. Die Lernenden und alle, die im Schulhaus ihrer Arbeit nachgehen, haben unterschiedlichste Esskulturen verinnerlicht. Dies bietet Gelegenheit, Wissen, Gewohnheiten, Werte oder einfach nur Erfahrungen miteinander auszutauschen und zu diskutieren und ganz im Sinne eines gesamtinstitutionelle Ansatz – auch Whole School Approach (WSA) genannt – das Thema «Ernährung» anzugehen.Mit dem Whole School Approach das Thema «Ernährung» umsetzen: So funktionierts!
BNE-Fragen auf Schulebene
- Wie können wir an unserer Schule, gesunde, «nachhaltige» und bezahlbare Mahlzeiten anbieten?
- Wie sieht unsere Vision aus, um eine «nachhaltige» Ernährungskultur an unsere Schule zu schaffen?
- Welche Visionen für eine «nachhaltige» Ernährungskultur lassen sich in unserem Schulleitbild integrieren?
- Welche Werte wollen wir mit unserer Mensa sichtbar machen?
- Wie kann die Schulmensa dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich gesund zu ernähren?
- Wie können Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung unseres «nachhaltigen» Verpflegungsangebots eingebunden werden?
- Wie schaffen wir Lerngelegenheiten an unserer Schule, in denen «nachhaltige Ernährung» differenziert und wertfrei diskutiert werden kann?
- Wo sehen wir den grössten Hebel, um Food Waste an unserer Schule zu reduzieren?
- Wie kann unsere Schule ein Vorbild für «nachhaltige Ernährung» sein?
- Wie können wir als Schulteam ein «nachhaltiges» Ernährungssystem durch die Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinde stärken?
Instrumente für die Schulentwicklung
Qualitätskriterien für eine gesunde und nachhaltige Schule
Die Qualitätskriterien unterstützen Schulteams bei der Durchführung einer themenspezifischen Bedarfserhebung und der Entwicklung von Massnahmen für die Schulentwicklung. Wir empfehlen, bei der erstmaligen Anwendung des Instruments mit dem Basismodul zu beginnen. Für eine Vertiefung knüpfen folgende Kapitel an das Themenfeld «Ernährung» an: A1 Partizipation, A2 Empowerment, A4 Langfristigkeit, A5 Visionsorientierung, A6 Vernetztes Denken, B Organisation, C2 Energie & Klimaschutz, C6 Konsum, D5 Ernährung, D7 Suchtprävention.Impulse zur Standortbestimmung – Unsere Geschichte (PDF; 8,5 MB)
«Unsere Geschichte» bietet anhand verschiedener Alltagssituationen Vorschläge, wie BNE in Schulen verankert werden kann. Kurze szenische Einführungen dienen als Ausgangspunkt für Diskussionen unter den Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Gemeinsam suchen und besprechen sie anschliessend Möglichkeiten, wie verschiedene Aspekte der Ernährung in diversen Kontexten im Unterricht konkret thematisiert und gelebt werden können (Seiten 7-10, 12, 13).Praxisbeispiele
Auseinandersetzen mit dem eigenen Ressourcengebrauch (Primarstufe)
Umweltthemen aus dem täglichen Alltag, wie Fleischkonsum oder Food Waste standen im Zentrum der Beobachtungs- und Ausprobierwoche der Primarschule in der Ey (ZH). Gemeinsam und kreativ wurden Handlungsmöglichkeiten ermittelt und umgesetzt.Palettgarten wird zur Schulkultur (Primarstufe)
Zu Beginn des Schuljahres verwandelte jede Klasse ein SBB-Palett in einen Schulgarten. Die Schülerinnen und Schüler säten, pflegten und ernteten gemeinsam und erlebten so den Kreislauf eines ganzen Gartenjahres mit allen Sinnen.Mangém roba nostrana – essen wir von hier! (Sekundarstufe)
Im Fokus einer Projektarbeit der Sekundar- und Berufsvorbereitungsschule Mondan in Roveredo (GR) standen zahlreiche Fragen rund um Ernährung, Landwirtschaft, Konsumverhalten, lokale Wirtschaft sowie Beziehung zwischen reichen und armen Ländern im Fokus. - Hintergrundwissen
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Das Hintergrundwissen ist auch als Download verfügbar.
1. Welche Bedeutung hat die Ernährung für den Menschen?
2. Welchen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen
muss sich das heutige Ernährungssystem stellen?
3. Wie kann der Übergang zu einem gesunden und nachhaltigen
Ernährungssystem gelingen?
4. Weitere Angebote
Aktualisiert am 26.08.2026





























































