Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) | Das Portal

Kreislaufwirtschaft

In der Kreislaufwirtschaft wird der Material- und Energiebedarf durch hohe Effizienz, Einsparungen und den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe und Energiequellen verkleinert. Durch langlebige und reparierbare Produkte werden die Kreisläufe verlangsamt und durch Aufbereitung und Recycling möglichst geschlossen. Zusammen mit dem Verzicht auf nicht dringend benötigte Produkte ist sie im Gegensatz zur linearen Wirtschaftsweise geeignet die Bedürfnisse auch kommender Generationen nachhaltig zu befriedigen. Auf diese Weise ahmt die Wirtschaft die Natur nach, welche nur in Kreisläufen funktioniert.

Einleitung
1. Zyklus
2. Zyklus
3. Zyklus
Sek II
Weitere Quellen
  •    1. Relevanz des Themas  

     

       2. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

     

       3. Umsetzung im Unterricht

     

       4. Umsetzung in der Schule

     
    publiziert am 19.05.2022
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    NMG.2.6 ... Einflüsse des Menschen auf die Natur einschätzen und über eine nachhaltige Entwicklung nachdenken.
    NMG.6.3 ... die Produktion und den Weg von Gütern beschreiben.
    TTG.3.B.2 ... kennen die Herstellung und die sachgerechte Entsorgung von Materialien und können deren Verwendung begründen.

    Lernmedien

     Wünschen - Tauschen - Handeln
    Die ökonomische Bildung ist ein wichtiger Pfeiler in der BNE. Es ist darum unerlässlich, ein Verständnis für Geld, Handel und Wirtschaft zu erarbeiten.  Wichtige Ziele dabei sind: sich in der ökonomischen Welt zurechtzufinden und zentrale Bedürfnisse von konsumorientierten Wünschen zu unterscheiden. Abschliessend setzt sich die Klasse mit der Frage auseinander, welche Dinge wie geteilt werden können.
     
     Der vernetzte Teller, Zyklus 1
    In dieser Übung können auf einfache und spielerische Weise unser Lebensmittelkonsum sowie die damit einhergehenden Verflechtungen thematisiert werden. Jede/-r Schüler/-in erhält eine «Identität», die ein Lebensmittel auf unserem Teller, einen Akteur der Produktionskette oder ein verbindendes Element darstellt. Sie machen sich Gedanken zu ihrer Identität und stellen die Verknüpfungen untereinander mit einer Schnur dar. Dadurch werden sie sich der Zusammenhänge im Lebensmittelkonsum bewusst und üben sich im systemischen Denken.
     
     Leons Reise in die Welt des Recyclings
    Die Schüler/-innen haben den Auftrag, Leon beim Entsorgen des Abfalls zu helfen. Sie erforschen in ihrem Wohnort, welche Sammelstellen wo zu finden sind und was es dort zu entsorgen gibt. Dabei lernen sie auch, woher die Rohstoffe kommen, wie die Produkte hergestellt und wie sie recycelt werden. Zurück im Schulzimmer sammeln sie mit der Placemat-Methode Ideen, wie sie in Zukunft umweltschonend handeln möchten und rufen ihre Erkenntnisse aus dem Actionbound ab.
     
    Ich kauf mir was
    Folgende Themenbereiche werden aufgegriffen: Persönliches Kaufverhalten (Wünsche und Grundbedürfnisse reflektieren), Finanzkompetenz (in welchem Alter welche Kaufentscheidungen? Gefühl für Kosten in einem Haushalt entwickeln), bewusste Kaufentscheidungen (regional, biologisch, fair), Abfallvermeidung, Werbung (Einfluss und Strategien verstehen), Kinderarbeit (den Unterschied zwischen hier und Billiglohnländern kennen lernen).
     
    Food Waste
    Das Lernmedium regt den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln an. Es bietet viele kreative Umsetzungsvorschläge, welche den (fächerübergreifenden) Unterricht zum Erlebnis machen.
     
    Querblicke: Verpackung
    In dieser Unterrichtseinheit gehen die Kinder der Frage nach, was die Vor- und Nachteile einer Verpackung sind, warum wir überhaupt Dinge verpacken und was mit dem Verpackungsmüll geschieht. Gestaltungsaufgaben, Interviews mit Konsument/-innen, Betriebsbesuche, Rollenspiele und Experimente lassen die Schüler/-innen das Thema vielseitig und alltagsnah entdecken.
     

    Praxisbeispiele

     Recycling Champions
    «Als Umweltschule wollen wir Abfall vermeiden und aktives Recycling betreiben!», so die Vision der Umweltschule Schulstrasse. Einen besonderen Fokus legte die Schule im Jahr 2016 auf das noch weniger bekannte Plastikflaschensammeln.
     
     Projektwoche Recycling
    «Bring back, bring back, oh bring back din Güsel an rächte Ort. Bring back, bring back, recycle isch s’magischi Wort!» Das ist der Song aus der Projektwoche 2016 der Primar-schule Ludretikon-Schwandel in Thalwil. Eine Woche lang beschäftigte sich die Schule auf kreative und vielseitige Art mit dem Thema Recycling.
     
     Nachhaltige Alltagskultur am Beispiel Papier
    Nach den Ermittlungen der Umweltdetektive (Schüler/-innen) war es um den Strom- und Papierverbrauch der Primarschule Kappel am Albis im Jahre 2015 nicht zum Bes-ten bestellt. «Das soll sich ändern», entschied der Umweltrat, bestehend aus einem/-r Abgeordneten jeder Klasse.
     

    Ausserschulische Angebote

     Abfall und Konsum(PUSCH)
    Der Umweltunterricht hat zum Ziel, zu ressourcenschonendem Handeln zu motivieren und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. An einem exemplarischen Wertstoff (zum Beispiel Kompost, Papier etc. ) wird der Kreislauf dem Stofffluss gegenübergestellt. In diesem Zusammenhang werden auf Probleme beim Abbau und der Verarbeitung für Mensch und Umwelt eingegangen.
     
     
    Wasser (PUSCH)
    Im Umweltunterricht setzen sich die Schüler /-innen mit der Wassernutzung auseinander. Je nach Stufe befassen sie sich mit den Themenschwerpunkten Trinkwasser, Abwasser oder virtuelles Wasser. Sie erarbeiten konkrete eigene Handlungsansätze für einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser im Alltag.
     
    Klimaschule (myblueplanet)
    Mit dem Programm verringert die Schule ihren ökologischen Fussabdruck und leistet einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.
     
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    NMG.2.6 ... Einflüsse des Menschen auf die Natur einschätzen und über eine nachhaltige Entwicklung nachdenken.
    NMG.6.3 ... die Produktion und den Weg von Gütern beschreiben.
    TTG.3.B.1 ... können bei Kauf und Nutzung von Produkten ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen.
    TTG.3.B.2 ... kennen die Herstellung und die sachgerechte Entsorgung von Materialien und können deren Verwendung begründen.

    Lernmedien

    Leons Reise in die Welt des Recyclings
    Die Schüler/-innen haben den Auftrag, Leon beim Entsorgen des Abfalls zu helfen. Sie erforschen in ihrem Wohnort, welche Sammelstellen wo zu finden sind und was es dort zu entsorgen gibt. Dabei lernen sie auch, woher die Rohstoffe kommen, wie die Produkte hergestellt und wie sie recycelt werden. Zurück im Schulzimmer sammeln sie mit der Placemat-Methode Ideen, wie sie in Zukunft umweltschonend handeln möchten und rufen ihre Erkenntnisse aus dem Actionbound ab.
     
    Querblicke: Verpackung
    In dieser Unterrichtseinheit gehen die Kinder der Frage nach, was die Vor- und Nachteile einer Verpackung sind, warum wir überhaupt Dinge verpacken und was mit dem Verpackungsmüll geschieht. Gestaltungsaufgaben, Interviews mit Konsument/-innen, Betriebsbesuche, Rollenspiele und Experimente lassen die Schüler/-innen das Thema vielseitig und alltagsnah entdecken.
     
    Food Waste
    Das Lernmedium regt den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln an. Es bietet viele kreative Umsetzungsvorschläge, welche den (fächerübergreifenden) Unterricht zum Erlebnis machen.
     
     Der vernetzte Teller, Zyklus 2
    In dieser Übung können auf einfache und spielerische Weise unser Lebensmittelkonsum sowie die damit einhergehenden Verflechtungen thematisiert werden. Jede/-r Schüler/-in erhält eine «Identität», die ein Lebensmittel auf unserem Teller, einen Akteur der Produktionskette oder ein verbindendes Element darstellt. Sie machen sich Gedanken zu ihrer Identität und stellen die Verknüpfungen untereinander mit einer Schnur dar. Dadurch werden sie sich der Zusammenhänge im Lebensmittelkonsum bewusst und üben sich im systemischen Denken.
     
    Ich kauf mir was
    Folgende Themenbereiche werden aufgegriffen: Persönliches Kaufverhalten (Wünsche und Grundbedürfnisse reflektieren), Finanzkompetenz (in welchem Alter welche Kaufentscheidungen? Gefühl für Kosten in einem Haushalt entwickeln), bewusste Kaufentscheidungen (regional, biologisch, fair), Abfallvermeidung, Werbung (Einfluss und Strategien verstehen), Kinderarbeit (den Unterschied zwischen hier und Billiglohnländern kennen lernen).
     

    Praxisbeispiele

     Recycling Champions
    «Als Umweltschule wollen wir Abfall vermeiden und aktives Recycling betreiben!», so die Vision der Umweltschule Schulstrasse. Einen besonderen Fokus legte die Schule im Jahr 2016 auf das noch weniger bekannte Plastikflaschensammeln.
     
      Projektwoche Recycling
    «Bring back, bring back, oh bring back din Güsel an rächte Ort. Bring back, bring back, recycle isch s’magischi Wort!» Das ist der Song aus der Projektwoche 2016 der Primar-schule Ludretikon-Schwandel in Thalwil. Eine Woche lang beschäftigte sich die Schule auf kreative und vielseitige Art mit dem Thema Recycling.
     

    Ausserschulische Angebote

     Kritischer Konsum am Beispiel Schokolade (Public Eye)
    Anhand des Themas Schoggi werden den Jugendlichen exemplarisch wirtschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Zusammenhänge sowie die Auswirkungen von missachteten Menschenrechten aufgezeigt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass ihr Konsumverhalten einen Einfluss auf andere Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländer hat.
     
     Abfall und Konsum (PUSCH)
    Der Umweltunterricht hat zum Ziel, zu ressourcenschonendem Handeln zu motivieren und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. An einem exemplarischen Wertstoff (zum Beispiel Kompost, Papier etc. ) wird der Kreislauf dem Stofffluss gegenübergestellt. In diesem Zusammenhang werden auf Probleme beim Abbau und der Verarbeitung für Mensch und Umwelt eingegangen.
     
    Försterwelt (SILVIVA)
    Die Schulkasse besucht den Lebens- und Arbeitsraum Wald zu jeder Jahreszeit. Unter Anleitung des lokalen Forstpersonals bewirtschaftet sie - sofern möglich - ihr «eigenes» Stück Wald und erlebt so die Veränderungen in kleinem Massstab. Die Schüler/-innen sind regelmässig im Kontakt mit der Natur, erwerben Wissen über den Wald und lernen das Verhältinis zwischen Wald und Mensch kennen. Sie haben ein besseres Verständnis der Forstberufe und der Verwendung von Holz als erneuerbare Resource.
     
    Gräser – das grüne Gold (ZHAW)
    Der begehbare Garten erzählt von der Bedeutung der Gräser, dem grünen Gold und vermittelt den Besucher/-innen das Thema «Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen» in diversen Führungen. Diese eignen sich zur Vertiefung der Themen Ernährung und Gesundheit, Mensch-Umwelt-Beziehung und BNE.
     
    Food for Future-Wann macht mein Essen FAIRgnügen? (Naturpark Biosfera Val Müstair)
    Globale und regionale Lebensmittelkreisläufe stehen im Zentrum des Angebots. An den Beispielen Obst, Milch, Getreide und Trinkwasser werden die Produktionsschritte von der Herstellung über den Verkauf zum Konsum und der Entsorgung sowie die Auswirkungen auf die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in zwei Vorbereitungslektionen im Schulzimer aufgezeigt.
     
    Wasser (PUSCH)
    Im Umweltunterricht setzen sich die Schüler /-innen mit der Wassernutzung auseinander. Je nach Stufe befassen sie sich mit den Themenschwerpunkten Trinkwasser, Abwasser oder virtuelles Wasser. Sie erarbeiten konkrete eigene Handlungsansätze für einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser im Alltag.
     
    Klimaschule (myblueplanet)
    Mit dem Programm verringert die Schule ihren ökologischen Fussabdruck und leistet einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.
     
  • Bezüge zum Lehrplan

    Die Schülerinnen und Schüler können...
    NT 1.3 ... können die Nachhaltigkeit naturwissenschaftlich-technischer Anwendungen diskutieren.
    NT 3.3 ... Stoffe als globale Ressource erkennen und nachhaltig damit umgehen.
    WAH 1.3 ... die Produktion von Gütern und Dienstleistungen vergleichen und beurteilen.
    WAH 3.2 ... Folgen des Konsums analysieren.
    WAH 4.5 ... globale Herausforderungen der Ernährung von Menschen verstehen.

    RZG 1.4 ... natürliche Ressourcen und Energieträger untersuchen.
    RZG 3.1 ... natürliche Systeme und deren Nutzung erforschen.
    RZG 3.2 ... wirtschaftliche Prozesse und die Globalisierung untersuchen.
    TTG.3.B.1 ... können bei Kauf und Nutzung von Produkten ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen.
    TTG.3.B.2 ... kennen die Herstellung und die sachgerechte Entsorgung von Materialien und können deren Verwendung begründen.

    Lernmedien

    REdUSE
    «REdUSE» will für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen der Erde sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten zum Einsparen von Ressourcen aufzeigen. Dazu stehen vier thematische Module zur Auswahl: Rohstoffe, reDUCE, reUSE und reCYCLE.
     
    Rohstoffe fair & zirkulär! Die Schatzsuche im Handy
    Das Handy respektive Smartphone hat sich zum Alltagsgegenstand entwickelt, über den viele Menschen einen grossen Teil ihrer Kommunikation abwickeln. Aber nicht nur im sozialen Kontext hinterlasst dieses elektronische Gerät Spuren, auch in der Umwelt, konkret in der Herstellung der Mobiltelefone und deren mehr oder weniger sachgerechte Entsorgung, lassen sich Abdrücke finden.
     
    Der vernetzte Teller, Zyklus 3
    In dieser Übung können auf einfache und spielerische Weise unser Lebensmittelkonsum sowie die damit einhergehenden Verflechtungen thematisiert werden. Jede/-r Schüler/-in erhält eine «Identität», die ein Lebensmittel auf unserem Teller, einen Akteur der Produktionskette oder ein verbindendes Element darstellt. Sie machen sich Gedanken zu ihrer Identität und stellen die Verknüpfungen untereinander mit einer Schnur dar. Dadurch werden sie sich der Zusammenhänge im Lebensmittelkonsum bewusst und üben sich im systemischen Denken.
     
    Der digitale Friedhof
    Alte Computer, Fernseher und Kühlschränke werden – oft illegal – aus Europa und Amerika nach Afrika verschifft. Der Film begleitet den ghanaischen Journalisten Mike Anane, der sich auf Ghanas Müllkippen umsieht und die Problematik des dortigen Elektroschrott-Recyclings erläutert.
     
    The Story of Bottled Water
    Der Film plädiert thesenartig und in der Form eines Kampagnenfilms für den Verzicht auf Flaschenwasser. Provokativ und bisweilen auch etwas plakativ fordert er zum Trinken von Leitungswasser und zu einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser auf – aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen.
     
     Wirtschaften beginnt im Haushalt
    Ausgehend von Fragen zum Konsumverhalten von Jugendlichen werden in den ersten drei Modulen Bedürfnisse und Freizeitgestaltung, Wertschöpfung und wirtschaftliche Entscheidungen im «Hotel Mamma» und Budgetplanung eines Kleinhaushaltes vorgestellt.
     
    Konsumspuren «Wie verändern wir die Welt?»
    Wie verändern wir mit unserem Konsum die Welt? Was bedeutet nachhaltiges Wirtschaften? Und wie können wir positive Spuren hinterlassen? Im webbasierten Bildungsmaterial nutzen Schüler/-innen ihre Smartphones, um Neues zu lernen, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und Ideen zu entwickeln, wie sie selbst mit einfachen, konkreten Handlungsschritten aktiv werden können.
     
    #misläbe - Die Ausstellung über dich
    Der Einfluss des eigenen Alltagsverhaltens auf die Umwelt mit speziellem Fokus auf Ernährung, Mobilität und Wohnen wird mit Hilfe einer einfachen App in einer virtuellen Ausstellung untersucht. Die Resultate werden untereinander verglichen und diskutiert. Weiter wird versucht, aus den Erkenntnissen konkrete Verhaltensänderungen abzuleiten.
     

    Praxisbeispiele

     Reduce: Papier sparen
    Der  Papierverbrauch der Freien Schule Winterthur ist vergleichsweise hoch. Dies liegt  unter anderem daran, dass im Übergangsjahr (3 von 6 Klassen) keine Schulbücher, sondern selbst erstellte Unterlagen zum Einsatz kommen. Diese Ausgangslage hat die Freischi dazu bewogen, ihrem Papierverbrauch «zu Leibe zu rücken».
     
     Auf der Spur des Goldes - Smartphones und Kinderrechte 
    Das Programm «Handys und Kinderrechte: auf der Spur des Goldes» von Terre des Hommes Schweiz wurde in 11 Schulen von Lancy für 1700 Schüler/-innen aller drei Unterrichtsstufen durchgeführt.

     
     Was, wenn nicht alles Gold glänzt?
    Dieses Unterrichtsmaterial wurde von der Lehrerin Maria Elena Hoballah nach ihrer Teilnahme  an  einem  Workshop  an  der  „Giornata  ESS“  (BNE-Tag)  2015  im  Tessin  entwickelt. Dort lernte sie die Methode Mystery kennen. Sie empfand diese Methode als anregend und eine echte Alternative zum Frontalunterricht.
     
     Recycling ≠ Recycling
    Recycling ist nicht gleich Recycling an den fünf Thalwiler Schuleinheiten. Schüler/-in-nen und Lehrpersonen ist häufig unklar, welche Stoffe, wie entsorgt werden sollen. Oft ist das fachgerechte Entsorgen mit einem grossen Mehraufwand verbunden. Deshalb haben sich die fünf Umweltbeauftragten entschieden, ein gemeinsames Recyclingkon-zept vom Kindergarten bis zur Sekundarschule auf die Beine zu stellen.
     

    Ausserschulische Angebote

     #misläbe - Die Ausstellung über dich
    Der Einfluss des eigenen Alltagsverhaltens auf die Umwelt mit speziellem Fokus auf Ernährung, Mobilität und Wohnen wird mit Hilfe einer einfachen App in einer virtuellen Ausstellung untersucht. Die Resultate werden untereinander verglichen und diskutiert. Weiter wird versucht, aus den Erkenntnissen konkrete Verhaltensänderungen abzuleiten.
     
     Kritischer Konsum am Beispiel Rohstoffe im Handy (Public Eye)
    Mit dem Schulbesuch will Public Eye die Schüler/-innen informieren und dafür sensibilisieren, dass das eigene Konsumverhalten Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern hat und die aktive Mitgestaltung unserer Welt möglich ist.
     
     Gräser – das grüne Gold (ZHAW)
    Der begehbare Garten erzählt von der Bedeutung der Gräser, dem grünen Gold und vermittelt den Besucher/-innen das Thema «Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen» in diversen Führungen. Diese eignen sich zur Vertiefung der Themen Ernährung und Gesundheit, Mensch-Umwelt-Beziehung und BNE.
     
     Abfall und Konsum (PUSCH)
    Der Umweltunterricht hat zum Ziel, zu ressourcenschonendem Handeln zu motivieren und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. An einem exemplarischen Wertstoff (zum Beispiel Kompost, Papier etc. ) wird der Kreislauf dem Stofffluss gegenübergestellt. In diesem Zusammenhang werden auf Probleme beim Abbau und der Verarbeitung für Mensch und Umwelt eingegangen.
     
     
    Wasser (PUSCH)
    Im Umweltunterricht setzen sich die Schüler /-innen mit der Wassernutzung auseinander. Je nach Stufe befassen sie sich mit den Themenschwerpunkten Trinkwasser, Abwasser oder virtuelles Wasser. Sie erarbeiten konkrete eigene Handlungsansätze für einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser im Alltag.
     
     Försterwelt (SILVIVA)
    Die Schulkasse besucht den Lebens- und Arbeitsraum Wald zu jeder Jahreszeit. Unter Anleitung des lokalen Forstpersonals bewirtschaftet sie - sofern möglich - ihr «eigenes» Stück Wald und erlebt so die Veränderungen in kleinem Massstab. Die Schüler/-innen sind regelmässig im Kontakt mit der Natur, erwerben Wissen über den Wald und lernen das Verhältinis zwischen Wald und Mensch kennen. Sie haben ein besseres Verständnis der Forstberufe und der Verwendung von Holz als erneuerbare Resource.
     
     Klimaschule (myblueplanet)
    Mit dem Programm verringert die Schule ihren ökologischen Fussabdruck und leistet einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.
     

  • Bezüge zum Lehrplan

    Berufliche Grundbildung: Rahmenlehrplan ABU
    Lernbereich Gesellschaft: Aspekte Ökologie, Politik, Technologie und Wirtschaft

    Berufsmaturität (BM): Rahmenlehrplan für die BM
    Schwerpunktbereich: Information und Kommunikation, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Recht
    Ergänzungsbereich: Technik und Umwelt

    Maturitätsschulen: EDK-Rahmenlehrplan
    Fächer: Geografie, Wirtschaft/Recht, Philosphie, Anwendungen der Mathematik, Naturwissenschaften

    Fachmittelschule (FMS): Rahmenlehrplan für FMS
    Zweiter Lernbereich: Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik
    Dritter Lernbereich: Geistes- und Sozialwissenschaften

    REdUSE
    «REdUSE» will für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen der Erde sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten zum Einsparen von Ressourcen aufzeigen. Dazu stehen vier thematische Module zur Auswahl: Rohstoffe, reDUCE, reUSE und reCYCLE.
     
    Future Perfect - Das digitale Lernerlebnis für Kreislaufwirtschaft in der Berufsschulbildung
    Die Mission 1 «Ressourcen und Rohstoffe» ist das erste Modul von insgesamt sieben des umfassenden Online-Lernprogramms «Future Perfect». «Future Perfect» ermöglicht es Lehrpersonen, die Lernenden mit einem handlungsorientierten Unterrichtsprogramm für den Berufsfachschul-Unterricht (ABU und BK) zu ökologisch, sozial und wirtschafltich verantwortlich handelnden Fachleuten auszubilden. Vgl. auch Beitrag im BAFU-Magazin.
     
    Green Economy
    Die negativen Auswirkungen unseres Wirtschaftens auf Mensch und Umwelt sind Gegenstand heftiger Diskussionen und die Suche nach Alternativen läuft. Dieses Unterrichtsmaterial beschäftigt sich mit verschiedenen Strategien nachhaltigen Wirtschaftens (Suffizienz, Effizienz, Konsistenz).
     
    Rohstoffe fair & zirkulär! Die Schatzsuche im Handy
    Das Handy respektive Smartphone hat sich zum Alltagsgegenstand entwickelt, über den viele Menschen einen grossen Teil ihrer Kommunikation abwickeln. Aber nicht nur im sozialen Kontext hinterlasst dieses elektronische Gerät Spuren, auch in der Umwelt, konkret in der Herstellung der Mobiltelefone und deren mehr oder weniger sachgerechte Entsorgung, lassen sich Abdrücke finden.
     
    Der digitale Friedhof
    Alte Computer, Fernseher und Kühlschränke werden – oft illegal – aus Europa und Amerika nach Afrika verschifft. Der Film begleitet den ghanaischen Journalisten Mike Anane, der sich auf Ghanas Müllkippen umsieht und die Problematik des dortigen Elektroschrott-Recyclings erläutert.
     
    The Story of Bottled Water
    Der Film plädiert thesenartig und in der Form eines Kampagnenfilms für den Verzicht auf Flaschenwasser. Provokativ und bisweilen auch etwas plakativ fordert er zum Trinken von Leitungswasser und zu einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser auf – aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen.
     
    Nachhaltiges Wirtschaften im (Übungsfirmen-)Unterricht
    Lehrende und Lernende werden für das Thema Nachhaltiges Wirtschaften sensibilisiert und die Bedeutung einer nachhaltigen (Unternehmens-)Entwicklung bewusst gemacht. Die Broschüre bietet Hintergrundwissen und Instrumente damit Lernenden im Übungsfirmenunterricht ihre eigene Arbeit hinsichtlich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise reflektieren und gestalten.
     
    #misläbe - Die Ausstellung über dich
    Der Einfluss des eigenen Alltagsverhaltens auf die Umwelt mit speziellem Fokus auf Ernährung, Mobilität und Wohnen wird mit Hilfe einer einfachen App in einer virtuellen Ausstellung untersucht. Die Resultate werden untereinander verglichen und diskutiert. Weiter wird versucht, aus den Erkenntnissen konkrete Verhaltensänderungen abzuleiten.
     

    Praxisbeispiele

     Was, wenn nicht alles Gold glänzt?
    Dieses Unterrichtsmaterial wurde von der Lehrerin Maria Elena Hoballah nach ihrer Teilnahme  an  einem  Workshop  an  der  „Giornata  ESS“  (BNE-Tag)  2015  im  Tessin  entwickelt. Dort lernte sie die Methode Mystery kennen. Sie empfand diese Methode als anregend und eine echte Alternative zum Frontalunterricht.
      
    used books – new books (ubnb)
    Im Rahmen der Interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) mit Schwerpunkt Gestaltung & Kunst setzten sich drei Lernende der Berufsmaturitätsschule Luzern unter dem Oberthema «Netzwerke» mit folgender Frage auseinander: Können wir das ökologische Bewusstsein in Sachen Bücher und Papier im Umfeld des BBZB fördern?
     

    Ausserschulische Angebote

      Kritischer Konsum am Beispiel Rohstoffe im Handy (Public Eye)
    Mit dem Schulbesuch will Public Eye die Schüler/-innen informieren und dafür sensibilisieren, dass das eigene Konsumverhalten Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern hat und die aktive Mitgestaltung unserer Welt möglich ist.
     
      #misläbe (ZHAW)
    Die Schüler/-innen besuchen die interaktive Ausstellung #misläbe analog oder virtuell und erfahren welchen Einfluss das eigene Alltagsverhalten auf die Umwelt hat. Anschliessend wird die persönliche Auswertung der Online-Applikation gemeinsam diskutiert und die Schüler/-innen entscheiden, welche Tipps sie im Alltag umsetzen möchten.
     
    Gräser – das grüne Gold (ZHAW)
    Der begehbare Garten erzählt von der Bedeutung der Gräser, dem grünen Gold und vermittelt den Besucher/-innen das Thema «Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen» in diversen Führungen. Diese eignen sich zur Vertiefung der Themen Ernährung und Gesundheit, Mensch-Umwelt-Beziehung und BNE.
     
     Klimaschule (myblueplanet)
    Mit dem Programm verringert die Schule ihren ökologischen Fussabdruck und leistet einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.
     
     Beruf. Bildung. Zukunft. (Eartheffect GmbH)
    Die Workshops sensibilisieren und bringen die nachhaltige Entwicklung durch aktivierende Fragen und überraschende Tatsachen in Verbindung mit unserem Alltag. Unterstützt durch die Moderator/-innen führen die Lernenden eine einfache Nachhaltigkeitsanalyse durch und leiten daraus Vorschläge für Verbesserungen in ihrem Betrieb oder ihrer Schule ab.
     
  •  Circular Economy Switzerland
    Das Netzwerk vereint Akteure der Kreislaufwirtschaft aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung und fördert die Kooperation und den Wissensaustausch quer durch alle Branchen und Bereiche. Es möchte treibende Kraft hinter den Bemühungen sein, einen Markt für kreislaufwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen zu schaffen und die Öffentlichkeit und die Wirtschaft für das Thema Kreislaufwirtschaft zu sensibilisieren.
     
     BAFU Kreislaufwirtschaft
    Auf der Webseite des BAFU finden sich Informationen zu foglenden Themen: Was ist Kreislaufwirtschaft, Ökodesign für eine kreislauffähige Produktion, Kreislaufwirtschaft in der Schweiz, Was macht der Bund, Kreislaufwirtschaft im Ausland.
     
    Comic zur Kreislaufwirtschaft
    «The impossibilities of circular economy. Are we using them to build a sustainable future based on well-being or well-having?». Der Comic bietet eine sachliche, mehrperspektivische und kritische Diskussionsvorlage für die Auseinandersetzung mit der Kreislaufwirtschaft».
     
    Mein Arbeitsplatz
    Selina Schädler entwickelte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der PH St. Gallen ein BNE-Projekt, das sie anschliessend mit ihrer 5. Primarklasse in Schüpfheim umsetzen konnte. Die Schüler/-innen  befassten sich während 5 Wochen intensiv mit Materialien, die zu ihrem Arbeitsplatz üblicherweise gehörten, mit deren Ursprungsmaterialien, Produktion, und Entsorgung.
     
     Leckeres Sorbet mit minimalem CO2-Ausstoss  (Testimonial)
    Lernende der Fachklasse Bäcker/ Konditor/Confisseur an der Gewerblich industriellen Berufsschule in Muttenz (BL) befassen sich nicht nur mit der Herstellung qualitativ guter Produkte, sondern suchen auch kreative Lösungen, um den CO2-Ausstoss bei Produktion und Vertrieb zu verringern. Für Marc Rauh ist die Nachhaltige Entwicklung wichtiger Bestandteil seines Allgemeinbildenden Unterrichts.
     
     In der Textilfachschule wird Nachhaltigkeit gelernt  (Testimonial)
    An der Schweizerischen Textilfachschule STF setzten sich  die Lernenden über längere Zeit mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen ihrer Branche auseinander und lernten die Lebenszyklusanalyse bei Textilien kennen. Dabei entstanden wertvolle Ideen für Schule und Lehrbetrieb. Die Arbeiten fanden im Rahmen des Programms Berufsbildung für Nachhaltige Entwicklung statt, das vom Schweizer Textilverband (Swiss Textiles) mitgetragen wird.  
     
     Vom Bildungszentrum zum 360° Lernraum  (Testimonial)
    Rund 1200 Lernende der Logistik und Maschinenbau profitieren am Bildungszentrum Limmattal (BZLT) von einem neuen Unterrichtssystem.Im Lernfeld Lebensstil erwerben die Lernenden Produkt-Informationen von den Rohstoffen über die Herstellung, den Gebrauch bis hin zum Recycling und lösen spezifische, fächerübergreifende Aufgaben. Hier befassen sie sich insbesondere auch mit Fragen der Nachhaltigen Entwicklung und Kreislaufwirtschaft.
     
     Ellen MacArthur
    Was lernt man, wenn man allein die Welt umsegelt? Bei ihrer Fahrt allein um den Erdball trug Ellen MacArthur alles bei sich, was sie benötigte. Sie brachte davon eine neue Erkenntnis zurück, einen Einblick in die Funktionsweise der Welt. Da sind in sich greifende Kreisläufen und begrenzte Ressourcen, bei denen wir durch unsere heutigen Entscheidungen bestimmen, was uns für morgen bleibt. Sie schlägt mutig vor, die Weltwirtschaft anders zu sehen: Nicht linear, sondern als Kreislauf, in dem alles wiederkehrt.
     
    Praxis-Toolbox zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in Regionen, Gemeinden und Städten
    Die Kreislaufwirtschaft erlebt momentan Aufschwung und bietet Chancen für die nachhaltige Entwicklung von Regionen und Städten. Sie bietet die Möglichkeit, lokale und regionale Akteurinnen und Akteure miteinander zu vernetzen, die Zusammenarbeit zu stärken und Potenziale in Wert zu setzen.
     

Das Themendossier «Kreislaufwirtschaft» wurde mit fachlicher Unterstützung des BAFU  und der sanu durabilitas realisiert.

Es nimmt Bezug zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:

         

Zu den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung

Die BNE-Praxiszeitschrift ventuno befasst sich ebenfalls mit dem Thema: Ausgabe 2 | 2022 Kreislaufwirtschaft.

Themenverwandte Dossiers zur Umsetzung von BNE

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> Rohstoffe

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Kontakt

Christoph Frommherz
Unterricht
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