Rollenklärung

Klare Rollen stärken Vertrauen und Motivation

Rollen und Aufgaben, Entscheidungskompetenzen und Informationsflüsse: Es lohnt sich, diese Aspekte früh zu klären. Sind die Rollen geklärt, können sich die Beteiligten voll ihren jeweiligen Aufgaben widmen.

In komplexen Vorhaben wie Bildungslandschaften sind die Schnittstellen mannigfaltig. Damit alle zu jeder Zeit wissen, was ihre Rollen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse sind, ist eine klare Rollenklärung in einem frühen Stadium äusserst wichtig.

Aufgaben:

Erarbeiten Sie in einem partizipativen Prozess eine Definition der verschiedenen Rollen und der damit verbundenen Kompetenzen. Stellen Sie sicher, dass die Strukturen so aufgebaut werden, dass die Entscheidungskompetenzen wirklich dort liegen, wo die Entscheide gefällt werden können und müssen. Kurze Entscheidungswege helfen, die Energie zu nutzen, die bei langen Entscheidungsprozesse gebremst würde. Achten Sie auch darauf, den Informationsfluss festzulegen, sodass alle Beteiligten jederzeit die für sie wichtigen Informationen zur Verfügung haben.

Empfehlungen:

  • Schriftlichkeit: Halten Sie die Ergebnisse der Rollenklärung schriftlich fest. Prüfen Sie in regelmässigen Abständen, ob sich in den Rollen oder in ihrer Wahrnehmung etwas verändert hat, und passen Sie sie wenn nötig an. 
  • Pflichtenheft: Verankern Sie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten so weit wie möglich in den Pflichtenheften der Beteiligten, damit sie auch über einen Personalwechsel hinaus Bestand haben.

Praxisbeispiele und Instrumente:

Methode zur Rollenklärung