Übergänge

Eine Bildungslandschaft hilft Übergänge meistern

Übergänge von einer Institution in eine andere oder von einer Stufe in die nächste sind für Kinder und Jugendliche herausfordernd. Bewusst gestaltet, werden sie zu einer positiven Erfahrung.

Jeder Mensch bewältigt in seinem Leben eine Vielzahl von Übergängen. Die erste Ablösung von der Familie findet spätestens mit dem Eintritt des Kindes in die Schule statt. Für alle Jugendlichen ist die Wahl des Berufswegs eine wichtige Entscheidung. Aber auch zwischen den Institutionen finden Übergänge statt – zum Beispiel zwischen Familie und Schule, Jugendtreff, Sportverein und Musikschule. 

Mit welcher Haltung wir neue Herausforderungen angehen und wie wir solche Übergänge meistern, hängt stark davon ab, welche Erfahrung wir damit schon gemacht haben. Ein Übergang bietet sowohl das Potenzial zum persönlichen Wachstum als auch das Risiko eines Bruches in der Bildungsbiografie.

Aufgaben:

Fokussieren Sie in Ihrer Bildungslandschaft sowohl auf die horizontalen als auch die vertikalen Übergänge. Fangen Sie bei einem Übergang an, z. B. vom Vorschulbereich und der Familie in die Schule oder von der Schule in die Berufswelt. Gestalten Sie die Übergänge so, dass sie für alle Kinder und Jugendliche zu positiven Erfahrungen werden. Dabei bauen Sie kein Case-Management auf, sondern fördern die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen und erleichtern für die Kinder und deren Eltern.

Empfehlungen:

  • Fokus: Beginnen Sie am besten mit einem Übergang. Dehnen Sie Ihre Aktivitäten dann kontinuierlich aus, sodass ein lokales Bildungssystem entsteht, welches das lebenslange Lernen fördert.
  • Einbezug der Schule: Stellen Sie von Anfang sicher, dass sich die Schule aktiv beteiligt und einen Sinn in Ihren Aktivitäten sieht.

Praxisbeispiele und Instrumente:

Übergangsprozesse gestalten in St. Johann (BS) und Lausanne Grand-Vennes VD (PDF)