(Hierarchische) Struktur

Temporäre Projektstrukturen führen zum langfristigen Strukturwandel

Viele kleine Schritte führen zu einer grossen Veränderung. In geregelten Strukturen können sie aufeinander aufbauen, ineinandergreifen und ihre Wirkung entfalten.

In einer Bildungslandschaft muss zwischen der angestrebten Zielstruktur  und dem Weg dahin unterschieden. Um eine systematische Vernetzung und Verzahnung des lokalen Bildungssystems zu erreichen, sind temporäre Projektstrukturen erforderlich. Eine Bildungslandschaft ist selbst kein Projekt, aber der Weg, der zu ihr führt, besteht aus zahlreichen einzelnen Projekten.

Aufgaben:

Projektstrukturen und Hilfsmittel des Projektmanagements helfen, den Prozess der Strukturveränderung einzuleiten. Klare Strukturen fördern eine klare Aufteilung von Kompetenzen und Ressourcen. Sie legen fest, wer in welchem Gremium welche Aufgaben wahrnimmt. Wenn diese Informationen schriftlich festgehalten werden und für alle Beteiligten zugänglich sind, schaffen sie Verbindlichkeit, Sicherheit und Klarheit. 

Empfehlungen:

  • Strukturen: Hier gilt: so viel Struktur wie nötig, so wenig wie möglich. Je schlanker die Strukturen sind, desto effizienter kann gearbeitet werden.
  • Organigramm: Die neu geschaffene Projektstruktur wie auch die Zielstruktur werden in einem Organigramm festgehalten. Dadurch werden die Verantwortlichkeiten und die Informationswege verbindlich und übersichtlich.
  • Verschriftlichung: Halten Sie Definitionen und Abmachungen schriftlich fest. Dadurch liegt bei Unsicherheiten oder bei einem Konflikt eine gemeinsam festgehaltene Basis vor.

Praxisbeispiele und Instrumente:

Muster Organigramm (doc)