Partizipation

Bild: Kinder, Eltern und Lehrpersonen gestalten in der Bildungslandschaft Wauwil (LU) ihren Schulhof. Foto: Rita Affentranger.

Die Beteiligung und Mitverantwortung von Lernenden kann die Schul- und Lehrbetriebskultur nachhaltig und zukunftsorientiert verändern. Wenn den Meinungen und Erfahrungen aller schulischen Akteurinnen und Akteuren eine hohe Relevanz zugeschrieben wird, führt dies zu einem stärkeren Vertrauen, einer höheren Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Schulentwicklung und späteren Betriebsentwicklung und fördert zwischenmenschliche Beziehungen. Es geht darum, eine Schule mitzugestalten, die den Kindern und Jugendlichen Raum für selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten gibt, die Übung von partizipativen Kompetenzen zulässt und in der sich alle Beteiligten wohl fühlen und Verantwortung übernehmen.

Einleitung

   1. Relevanz des Themas  

  

   2. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

 

   3. Umsetzung im Unterricht

 

   4. Umsetzung in der Schule

 
publiziert am 16.12.2021
1. Zyklus

Bezüge zum Lehrplan

Die Schülerinnen und Schüler können…

NMG 10.1 …auf andere eingehen und Gemeinschaft mitgestalten.
NMG 10.5 …eigene Anliegen einbringen sowie politische Prozesse erkennen.
NMG 11.3 …Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.

Partizipation fordert und fördert die Weiterentwicklung von überfachlichen Kompetenzen. Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21. 

Lernmedien

 

Partizipation
Neben der Thematisierung von Kinderrechten und dem Kennenlernen verschiedener Demokratiewerkzeuge, findet sich in diesem Heft auch die Anleitung zu einem kleinen politischen Projekt für die Klasse. Die Arbeitsblätter dieses kostenlosen Downloads sind direkt im Unterricht einsetzbar und auch ohne Probleme an unterschiedliche Stufen anpassbar. Abgerundet wird das Angebot durch eine kurze Einleitung für die Lehrperson.

 
 

Politische Partizipation
Pro Zyklus steht ein Arbeitsblatt zur Verfügung. Die Erklärung zum Spiel finden Sie hier.

 

 
 

Praxisbox Klassenrat für die Grundschule
Durch den Klassenrat wird es den Lernenden ermöglicht, das Zusammenleben und Lernen in der Klasse und Schule mitzugestalten. Doch wie führt man dieses Gremium, das die Lernenden selbst leiten, im Unterricht geschickt ein? Und auf was soll man bei der Umsetzung achten? Die Box beinhaltet folgende Materialien: Rollenkarten, Poster, Trainingskarten zum Gesprächsverhalten, Signalkarten, etc. Umsetzungstipps und Hintergrundinformationen für die Lehrperson sind in der Begleitbroschüre zu finden.

 
 

Einmischen. Anpacken. Verändern.
Wie kann Engagementförderung im Schulalltag gelingen? Wie können die Interessen der Schüler/innen eingebunden und Ressourcen des Umfeldes aktiviert werden? Das Heft setzt sich hauptsächlich aus direkt einsetzbaren Arbeitsblättern zusammen.

 

Wolkenfrüchte (Film)
Auf einer Lichtung mitten in einem Wald lebt eine Gemeinschaft von kleinen pelzigen Wesen. Ab und zu fallen leuchtend orange Wolkenfrüchte vom Himmel, welche von den Pelzwesen mit Freudentänzen empfangen werden, denn sie dienen ihnen als Nahrung und als Lichtquelle. Als jedoch die Wolkenfrüchte ausbleiben und der Hunger immer grösser wird, beschliesst eines der Wesen, sich auf die Suche nach Nahrung zu machen. Anstatt länger tatenlos abzuwarten, nimmt es seinen ganzen Mut zusammen und wagt sich in den dunklen Wald hinein. Den «Schatz», den es jenseits der bedrohlichen Finsternis entdeckt, will es sofort mit den anderen teilen.
Der Kurzfilm ist eine Parabel über den Mut, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, über das Gewohnte hinauszudenken, neue Horizonte zu entdecken und andere ebenfalls dafür zu motivieren.

 

Steinsuppe (Film)
Alle Tiere sitzen zu Hause vor dem Fernseher und haben fast nichts mehr zu essen. Sie schauen eine Kochsendung an, als plötzlich der Strom ausfällt. Da schlägt der Elefant vor, zusammen eine Steinsuppe zu kochen. Nach anfänglichem Zögern überwinden die Tiere ihre Skepsis und die Angst voreinander. Alle helfen mit und steuern etwas aus ihrem Vorrat bei, so dass aus den vielen verschiedenen Zutaten eine schmackhafte Suppe entsteht. Alle geniessen das gemeinsame Essen und nehmen sich vor, schon bald wieder einmal zusammen zu kochen.

Praxisbeispiele

 

Ein Ort, ein Haus, ein Raum für Alle
Aktive und partizipative Vernetzung der Schule mit dem ganzen Quartier. Das Beispiel zeigt, wie gemeinsam ein neuer Pausenplatz gestaltet werden kann.

 

Für eine Schule, in der sich Aktion auf Partizipation reimt!
Erfolgreiches Miteinander durch hohe Lebensqualität und Achtsamkeit. Das Beispiel zeigt, wie an der Schule auf verschiedenen Ebenen Partizipation gelebt werden kann.

 

Philosophieren mit Kindern
Können Steine glücklich sein? Beim Philosophieren lernen die Kinder selber zu denken. Das Beispiel zeigt eine Methode mit einem starken, partizipativen Ansatz.

 

Ausserschulische Angebote

Auf Augenhöhe mit den Kindern
Das Kinderbüro Basel bietet Beratung und Begleitung von partizipativen Projekten und Prozessen in der Schule an.

 

Kinder- und Jugendradio in der Schule
Der Radiobus macht Halt an Ihrer Schule und Ihre Klasse produziert eigene Sendungen von der Planung über die Umsetzung bis sie über den Äther läuft. In der Vorbereitung werden Sie und ihre Schüler/innen an das Medium Radio herangeführt und planen Sendungen und Inhalte. Umgesetzt von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.

 

Klimaschule
Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.

 
2. Zyklus

Bezüge zum Lehrplan

Die Schülerinnen und Schüler können…

NMG 7.4 …Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Lebensweisen und Lebensräumen von Menschen wahrnehmen, einschätzen und sich als Teil der Welt einordnen.
NMG 10.1 …auf andere eingehen und Gemeinschaft mitgestalten.
NMG 10.5 …eigene Anliegen einbringen sowie politische Prozesse erkennen.
NMG 11.3 …Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.

Partizipation fordert und fördert die Weiterentwicklung von überfachlichen Kompetenzen. Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21.

Lernmedien

Partizipation
Neben der Thematisierung von Kinderrechten und dem Kennenlernen verschiedener Demokratiewerkzeuge, findet sich in diesem Heft auch die Anleitung zu einem kleinen politischen Projekt für die Klasse. Die Arbeitsblätter dieses kostenlosen Downloads sind direkt im Unterricht einsetzbar und auch ohne Probleme an unterschiedliche Stufen anpassbar. Abgerundet wird das Angebot durch eine kurze Einleitung für die Lehrperson.

 

Politische Partizipation
Pro Zyklus steht ein Arbeitsblatt zur Verfügung. Die Erklärung dazu finden Sie hier.

 

 
 

Fair Trade Botschaften
Die Wissensaneignung läuft über eine Vielzahl an abwechslungsreichen Methoden, bei denen Kompetenzen wie Partizipation, Perspektivenwechsel, die kritische Reflexion und Stellungnahme u.ä. gefördert werden. Um eine Schülerfirma erfolgversprechend umzusetzen, werden Themen wie Marketing, Verkaufsstrategien, Marktforschung, Verhaltenstraining bearbeitet. Kurz: Das Lehrmittel bietet Anregungen für projektbasiertes Lernen und praxiserprobte Lerneinheiten, um den Gedanken des weltweiten Fairen Handels als «Whole School Approach» in die gesamte Schule zu integrieren.

 

Einmischen. Anpacken. Verändern.
Wie kann Engagementförderung im Schulalltag gelingen? Wie können die Interessen der Schüler/innen eingebunden und Ressourcen des Umfeldes aktiviert werden? Das Heft setzt sich hauptsächlich aus direkt einsetzbaren Arbeitsblättern zusammen.

 

Praxisbox Klassenrat für die Grundschule
Durch den Klassenrat wird es den Lernenden ermöglicht, das Zusammenleben und Lernen in der Klasse und Schule mitzugestalten. Doch wie führt man dieses Gremium, das die Lernenden selbst leiten, im Unterricht geschickt ein? Und auf was soll man bei der Umsetzung achten? Die Box beinhaltet folgende Materialien: Rollenkarten, Poster, Trainingskarten zum Gesprächsverhalten, Signalkarten, etc. Umsetzungstipps und Hintergrundinformationen für die Lehrperson sind in der Begleitbroschüre zu finden.

 

Gesellschaft gestalten
Das Ziel dieses Aktionsheftes ist, dass sich Schüler/innen als Weltbürger/innen wahrnehmen und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten und Mitverantwortlichkeiten für die Herausforderungen unserer Zeit anerkennen.
Als Unterrichtsidee wird der Ablauf eines Projekttags vorgestellt, bei dem es darum geht, globale Ungerechtigkeiten und deren Ursachen aufzudecken und Visionen einer gerechten zukunftsfähigen Welt zu entwerfen, um schliesslich konkrete Vorhaben zu formulieren, welche in die Tat umgesetzt werden sollen.

 
 

Das sind deine Rechte
Das Buch enthält viele Zahlen und Fakten darüber, wie es Kindern in anderen Ländern geht, was man ab welchem Alter darf und gibt Tipps, wie man in der eigenen Stadt oder Schule mehr mitbestimmen kann. Für Lehrpersonen kann das Buch als Inspirationsquelle für Aufgaben, Arbeitsblätter, Werkstattposten oder zur Gestaltung des Unterrichts dienen; ideal für die Klassenbibliothek.

 

Baum für Baum
Nach dem Vorbild der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ruft die inzwischen weltweit aktive Schülerinitiative «Plant  ort he Planet» dazu auf, Bäume zu pflanzen, um CO2 zu binden und um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimagerechtigkeit. Dieses Buch stellt die jungen Klimaschützer/innen und ihre Idee vor. Es erklärt auf einfache Weise den Klimawandel und zeigt, wie Kinder und Erwachsene aktiv werden können.

 

Radio Amina (Film)
Wie kann man aktiv werden? Die 12-jährige Amina lebt in Nigeria und arbeitet als Strassenverkäuferin. Sie findet es nicht in Ordnung, dass Mädchen und Frauen in ihrem Land systematisch benachteiligt werden. Um ihre Gedanken öffentlich bekannt zu machen und in ganz Nigeria gehört zu werden, stellt sie sich vor, Radiomoderatorin mit einer eigenen Sendung zu sein.

 

Praxisbeispiele

Ein Ort, ein Haus, ein Raum für Alle
Aktive und partizipative Vernetzung der Schule mit dem ganzen Quartier. Das Beispiel zeigt, wie gemeinsam ein neuer Pausenplatz gestaltet werden kann.

 
 

Für eine Schule, in der sich Aktion auf Partizipation reimt!
Erfolgreiches Miteinander durch hohe Lebensqualität und Achtsamkeit. Das Beispiel zeigt, wie an der Schule auf verschiedenen Ebenen Partizipation gelebt werden kann.

 
 

Philosophieren mit Kindern
Können Steine glücklich sein? Beim Philosophieren lernen die Kinder selber zu denken. Das Beispiel zeigt eine Methode mit einem starken, partizipativen Ansatz.

 

Ausserschulische Angebote

Auf Augenhöhe mit den Kindern
Das Kinderbüro Basel bietet Beratung und Begleitung von partizipativen Projekten und Prozessen in der Schule an.

 

Kinder- und Jugendradio in der Schule
Der Radiobus macht Halt an Ihrer Schule und Ihre Klasse produziert eigene Sendungen von der Planung über die Umsetzung bis sie über den Äther läuft. In der Vorbereitung werden Sie und ihre Schüler/innen an das Medium Radio herangeführt und planen Sendungen und Inhalte. Umgesetzt von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.

 

Klimaschule
Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.

 

Energie- und Klimapioniere 2.0
Die Stiftung myclimate bietet Unterstützung in Form von Projekttagen an. Die Schüler/innen befassen sich mit nachhaltigkeitsorientierten Fragen zum Umgang mit Energie und werden an neue Herangehensweisen herangeführt, die sie dann schliesslich in die Praxis umsetzen.

 
3. Zyklus

Bezüge zum Lehrplan

Die Schülerinnen und Schüler können…
ERG 2.1 …Werte und Normen erläutern, prüfen und vertreten.
ERG 5.4 …Gemeinschaft aktiv mitgestalten.
ERG 5.6 …Anliegen einbringen, Konflikte wahrnehmen und mögliche Lösungen suchen.

Partizipation fordert und fördert die Weiterentwicklung von überfachlichen Kompetenzen. Zahlreiche überfachliche Kompetenzen, vergleiche dazu Handreichung zur Umsetzung von BNE gemäss LP21.

Lernmedien

Gesellschaft gestalten
Das Ziel dieses Aktionsheftes ist, dass sich Schüler/innen als Weltbürger/innen wahrnehmen und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten und Mitverantwortlichkeiten für die Herausforderungen unserer Zeit anerkennen.
Als Unterrichtsidee wird der Ablauf eines Projekttags vorgestellt, bei dem es darum geht, globale Ungerechtigkeiten und deren Ursachen aufzudecken und Visionen einer gerechten zukunftsfähigen Welt zu entwerfen, um schliesslich konkrete Vorhaben zu formulieren, welche in die Tat umgesetzt werden sollen.

 

Fair Trade Botschaften
Die Wissensaneignung läuft über eine Vielzahl an abwechslungsreichen Methoden, bei denen Kompetenzen wie Partizipation, Perspektivenwechsel, die kritische Reflexion und Stellungnahme u.ä. gefördert werden. Um eine Schülerfirma erfolgversprechend umzusetzen, werden Themen wie Marketing, Verkaufsstrategien, Marktforschung, Verhaltenstraining bearbeitet. Kurz: Das Lehrmittel bietet Anregungen für projektbasiertes Lernen und praxiserprobte Lerneinheiten, um den Gedanken des weltweiten Fairen Handels als «Whole School Approach» in die gesamte Schule zu integrieren.

 

Engagement lokal und global
Mitwirken, Mitverantworten und Mitentscheiden sind Ausdruck gelebter Demokratie. Die Schule eignet sich hervorragend als Übungsort für gesellschaftliches Engagement und demokratisches Handeln. Sorgfältig aufbereitete Module mit didaktischen Hinweisen und Arbeitsblättern setzen sich mit wichtigen Begriffen der Zivilgesellschaft auseinander und eröffnen Räume für eigene Projekte.

 

Politische Partizipation
Das Dossier für Lehrpersonen umfasst Hintergrundinformationen, Lehrplanbezüge und methodisch-didaktische Anregungen für die Zyklen 1-3. Pro Zyklus steht für die Schüler/innen ein Arbeitsblatt zur Verfügung. 

 

Die Stadt für Morgen
Anhand von drei fiktiven Geschichten begleiten die Schüler/innen eine Studentin, welche als Fahrradkurierin arbeitet, ein Rentnerehepaar, bei dem der Mann im Rollstuhl sitzt sowie eine vierköpfige Familie in ihrem Alltag in der Stadt der Zukunft. Man taucht dadurch in das Leben dieser Menschen ein und sieht, wie das Leben aussehen könnte. Anhand von Reflektionsfragen werden Aspekte in Bezug auf überfachliche Kompetenzen und fachlichen Inhalten zur Stadtentwicklung aufgegriffen. Der Transfer zur Lebenswelt und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vorstellung der Stadt von Morgen steht dabei im Zentrum. Die Fragen laden ein, aktiv zu werden und selbst Projekte schon heute zu realisieren, ganz nach dem Motto: Machen wir die Stadt fit für Morgen!

 

Baum für Baum
Nach dem Vorbild der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ruft die inzwischen weltweit aktive Schülerinitiative «Plant  ort he Planet» dazu auf, Bäume zu pflanzen, um CO2 zu binden und um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimagerechtigkeit. Dieses Buch stellt die jungen Klimaschützer/innen und ihre Idee vor. Es erklärt auf einfache Weise den Klimawandel und zeigt, wie Kinder und Erwachsene aktiv werden können.

 

Hands on! (Film)
Der Film porträtiert drei junge Frauen aus Norwegen, Kenia und Kanada, die sich in ihrer Heimat für Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Er stellt ihre Initiativen vor und macht ihre Motive für ihr Engagement deutlich. Die drei Frauen zeigen, wie man mit Protest, Bildung und lokalen Netzwerken gegen Umweltzerstörung, die Folgen des Klimawandels oder für den Ausstieg aus der Ölförderung kämpfen kann.

 

Responsabilita

ResponsAbilita
In diesem Unterrichtsangebot geht es um die Übernahme und das Erkennen von individueller und gesellschaftlicher Verantwortung für ein gesundes Leben. Die vier Module bieten methodisch abwechslungsreiche Zugänge und können unabhängig voneinander im Unterricht eingesetzt werden.

 

 

Praxisbeispiele

 

Mit Energie debii
Vom Schokoladen-Brötchen zum Pflaumenkompott. Das Beispiel zeigt, wie Schüler/innen partizipativ und selbständig den Pausenkiosk umgestalten.

 

Was geschieht, wenn eine Schule drei Tage von Schüler/innen regiert wird?
Das Beispiel zeigt wie eine Schule in Montreux 3 Tage lang von den Schüler/innen regiert wird.

 

Taten statt Worte
Service Learning - Wenn die Lehrperson nur noch als Coach funktioniert.

 

Ausserschulische Angebote

Kinder- und Jugendradio in der Schule
Der Radiobus macht Halt an Ihrer Schule und Ihre Klasse produziert eigene Sendungen von der Planung über die Umsetzung bis sie über den Äther läuft. In der Vorbereitung werden Sie und ihre Schüler/innen an das Medium Radio herangeführt und planen Sendungen und Inhalte. Umgesetzt von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.

 

Klimaschule
Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.

 

Energie- und Klimapioniere 2.0
Die Stiftung myclimate bietet Unterstützung in Form von Projekttagen an. Die Schüler/innen befassen sich mit nachhaltigkeitsorientierten Fragen zum Umgang mit Energie und werden an neue Herangehensweisen herangeführt, die sie dann schliesslich in die Praxis umsetzen.

 

engage-Atelier «Politik erleben»
Jugendliche lernen entlang ihrer eigenen Anliegen wie Gemeindepolitik funktioniert und wie sie sich politisch einbringen können. Unterstützt vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ.

 
Sek II

Bezüge zum Lehrplan

Berufliche Grundbildung: Rahmenlehrplan ABU
Lernbereich Sprache und Kommunikation: Wirksam kommunizieren.
Lernbereich Gesellschaft: Aspekte Ethik, Identität und Sozialisation, Kultur, Politik, Recht, Wirtschaft.

Berufsmaturität (BM): Rahmenlehrplan für die BM
Schwerpunktbereich: Sozialwissenschaften.
Ergänzungsbereich: Geschichte und Politik, Information und Kommunikation, Wirtschaft und Recht.

Maturitätsschulen: EDK-Rahmenlehrplan
Fächer: Geografie, Philosphie, Geschichte.

Fachmittelschule (FMS): Rahmenlehrplan für FMS
Dritter Lernbereich: Geschichte, Philosophie, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Gesellschaft gestalten
Das Ziel dieses Aktionsheftes ist, dass sich die Jugendlichen als Weltbürger/innen wahrnehmen und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten und Mitverantwortlichkeiten für die Herausforderungen unserer Zeit anerkennen.
Als Unterrichtsidee wird der Ablauf eines Projekttags vorgestellt, bei dem es darum geht, globale Ungerechtigkeiten und deren Ursachen aufzudecken und Visionen einer gerechten zukunftsfähigen Welt zu entwerfen, um schliesslich konkrete Vorhaben zu formulieren, welche in die Tat umgesetzt werden sollen.

 

Allmendgüter
«Wenn viele zu viel wollen» - Ausgehend vom Fischteichspiel wird die nicht nachhaltige Nutzung von frei zugänglichen Ressourcen, sogenannten Allmendegütern, unmittelbar erlebbar gemacht. Die Lernenden schlüpfen in die Rolle von Fischern, die in denselben Fischgründen fischen. Sie haben einerseits ein individuelles Interesse daran, möglichst viele Fische zu fangen, andererseits würde es aus Sicht der Nutzungsgemeinschaft Sinn machen, die Gewinnmaximierung zu Gunsten des Erhalts des Fischbestands zurückzustellen. Im Anschluss an das Spiel folgt eine Reflexions- und eine Transferphase, in der das Dilemma auf andere Beispiele übertragen und Lösungsansätze im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung besprochen werden. Neu gibt es zusätzlich ein Rollenspiel «Palamós» (Erweiterungspaket für höhere Anforderungsniveaus).

 

Die Stadt für Morgen
Anhand von drei fiktiven Geschichten begleiten die Jugendlichen eine Studentin, welche als Fahrradkurierin arbeitet, ein Rentnerehepaar, bei dem der Mann im Rollstuhl sitzt sowie eine vierköpfige Familie in ihrem Alltag in der Stadt der Zukunft. Man taucht dadurch in das Leben dieser Menschen ein und sieht, wie das Leben aussehen könnte. Anhand von Reflektionsfragen werden Aspekte in Bezug auf überfachliche Kompetenzen und fachlichen Inhalten zur Stadtentwicklung aufgegriffen. Der Transfer zur Lebenswelt und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vorstellung der Stadt von Morgen steht dabei im Zentrum. Die Fragen laden ein, aktiv zu werden und selbst Projekte schon heute zu realisieren, ganz nach dem Motto: Machen wir die Stadt fit für Morgen!

 

Zivilgesellschaft gestalten
Mitwirken, Mitverantworten und Mitentscheiden sind Ausdruck gelebter Demokratie. Die Schule eignet sich hervorragend als Übungsort für gesellschaftliches Engagement und demokratisches Handeln. Sorgfältig aufbereitete Module mit didaktischen Hinweisen und Arbeitsblättern setzen sich mit wichtigen Begriffen der Zivilgesellschaft auseinander und eröffnen Räume für eigene Projekte.

 

Tomorrow (Film)
Die beiden Filmschaffenden entwerfen ein Gegenbild zu den düsteren Zukunftsszenarien und wollen zeigen, dass eine andere Welt möglich ist. Dazu reisen sie rund um die Welt und sprechen mit Expert/innen und besuchen Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, ökonomische und partizipative Ideen verfolgen. Eingeteilt in die fünf Kapitel Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung dokumentiert der Film zahlreiche Lösungsansätze für Probleme der heutigen Gesellschaft: von Urban Gardening über regionale Wirtschaftskreisläufe, alternative Währungssysteme, zukunftsweisende Energie- und Städtebauprojekte bis zu Selbstverwaltung und neuen Bildungskonzepten reicht die Bandbreite an engagierten Projekten, welche dazu motivieren, selber aktiv zu werden. Ein inspirierender Film der zeigt, dass nachhaltige Entwicklung Zukunft hat.

 

Jakarta Disorder (Film)
Der Film handelt von den Herausforderungen, vor denen die junge Demokratie des grössten islamischen Landes der Welt steht: Viele Bewohner/innen der Megacity Jakarta leben in wilden Siedlungen, sogenannten «Kampungs». Diese Siedlungen sollen nun im Zuge der Stadterneuerung teuren Grossüberbauungen weichen. Tausende Slumbewohner/innen drohen ihr Zuhause zu verlieren. Zwei charismatische Frauen wehren sich dagegen: Oma Dela, eine Witwe aus dem Slum, und Wardah Hafidz, Leiterin der NGO «Urban Poor Consortium», versuchen die verarmte Bevölkerung zu aktivieren und für politische Partizipation zu gewinnen. Angesichts der anstehenden Wahl des indonesischen Präsidenten entwerfen sie einen Katalog mit Forderungen für ein gutes Leben. Ziel ist, dass derjenige Kandidat, der ihre Forderungen unterschreibt, mit der Unterstützung von eineinhalb Millionen Stimmen rechnen kann. Schliesslich gewinnt ihr Wunschkandidat Joko Widodo tatsächlich die Wahl... Ein Mut machender Film, der zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement und Solidarität einen Wandel herbeiführen können, ein Lehrstück über einen Bottom-up-Ansatz.

 

Praxisbeispiele

 

Biodiversität zwischen Asphalt und Beton
Inspiriert vom Film Tomorrow haben die Lernenden einen eigenen Schulgarten angelegt.

 

STEP into Action
Der Verein STEP zeigt den Jugendlichen Möglichkeiten auf, wie sie sich in ihrer lokalen Umgebung engagieren können.

 

Ausserschulische Angebote

Radioprojektwochen
Im dorfeigenen Radiostudio arbeiten die Kinder und Jugendlichen an vorgegebenen wie an selbstgewählten Themen und bereiten diese zu Radiosendungen auf. Mit diesem Angebot möchte die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi das soziale Miteinander und die interkulturelle Verständigung fördern.

 

Klimaschule
Das Projektteam steht Schulen beratend zur Seite, gibt ihnen Ideen, Bildungsinputs und -impulse und übernimmt die Organisation sowie Durchführung einzelner Aktionstage zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Ressourcen.

 

step into action
Jugendsummit für junges gesellschaftliches Engagement und Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Step into action global ist ein Verein und hat die Mission, Jugendliche zu bestärken und zu motivieren, unsere Gesellschaft mitzugestalten.

 

Energie- und Klimawerkstatt
Nach einem Theorieinput und einem Quiz zum Thema Klimaschutz und Energie analysieren die Lernenden den Energie- und Ressourcenverbrauch in ihrem eigenen Berufs- und Schulalltag. Am Ende des jeweiligen Lehrjahres können die Lernenden an einem Wettbewerb teilnehmen, bei welchem die besten Ideen an einer Prämierungsfeier ausgezeichnet werden. Die Stiftung myclimate ermöglicht mit diesem Projekt, den Wert des eigenen Berufs für eine nachhaltige Energiezukunft zu erfahren und einen eigenen Beitrag dazu zu leisten.

 
weitere Quellen

Campus für Demokratie
Als Lehrperson können Sie verschiedene Angebote im Bereich der politischen Bildung und Partizipation nutzen. Wir bieten Hintergrundinformationen und Projekte für Ihre Klasse oder Schule.

 

Weshalb braucht es Partizipation in der Schule?
Das Schulnetz21 bietet bereits viele Informationen und Umsetzungsbeispiele im Bereich der Partizipation.

 

Reflexionsraster für Lehrpersonen zur Partizipationsförderung im Unterricht
In den nachfolgenden Tabellen finden Sie Entwicklungsfelder, in denen die Partizipation der SuS im Unterrichtsalltag gefördert werden kann. Je nach Schulklasse und Ermessen der Lehrperson können unterschiedliche Entwicklungsfelder passend sein. Entwickelt von der PH FHNW und der Mercator Stiftung Schweiz.

 

Schulen engagiert in der Gesellschaft
Service-Learning-Projekte bedienen sich in der Umsetzung der gängigen Projektmethoden, orientieren sich dabei aber immer an den Qualitätsstandards. Mit diversen Praxismaterialien unterstützen wir Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Projektes.

 

Mit Argumenten überzeugen (Testimonial)
«Mit Debattieren möchte ich politische Bildung vermitteln und die kommunikativen Fähigkeiten der Lernenden stärken», sagt Hannes Tschäppeler, Deutschlehrer an der Handelsschule KV Basel. Manuel Rölli von YES unterstützte ihn dabei mit einer Einführung und die angehenden Wirtschaftsberufsmaturanden machten engagiert und talentiert mit.

 

Die Partizipation in der Gesundheitsförderung (Gesundheitsförderung Schweiz)
Durch Partizipation werden Menschen befähigt, selbstbestimmter Entscheidungen zu treffen, die ihre Gesundheit beeinflussen. Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt und gewährleistet eine gute Abstimmung zwischen den Projekten zur Gesundheitsförderung und den Bedürfnissen der Zielgruppen.

 

School Education Gateway
Europas Online-Plattform für schulische Bildung bietet zwei Artikel zum Thema Partizipation:
Schüler als Bürger: Motivation zur Partizipation
Bildung für Bürgerbeteiligung - Erziehung der BürgerInnen von morgen

Das Dossier nimmt Bezug auf folgende Nachhaltigkeitsziele:

          

 Zu den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung

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