Qualitätsmanagement

Die Qualität systematisch prüfen und verbessern

Qualitätsmanagement unterstützt alle Beteiligten darin, die Bildungslandschaft zu entwickeln und das übergeordnete Ziel – den chancengerechten Zugang zu einem qualitativ hochstehenden Bildungsangebot für alle Kinder und Jugendlichen – zu erreichen. 

Qualitätsmanagement hilft den Beteiligten einer Bildungslandschaft zu erkennen, ob das «Richtige» gemacht wird und ob die erwünschten Ziele erreicht werden. Die Qualität kann auf verschiedenen Ebenen entwickelt werden – beispielsweise bezüglich des Inhalts, der Strukturen, der Prozesse oder des Managements / der Koordination.

Aufgaben:

Erklären Sie das Qualitätsmanagement zu einem Schwerpunkt Ihrer Bildungslandschaft. Gründen Sie eine «Qualitätsgruppe», die dafür zuständig ist. Treten Sie immer wieder einen Schritt zurück und reflektieren Sie Ihr Tun auf systematische Weise. Sehen Sie Qualitätsmanagement als Kreislauf und als Chance, dazuzulernen und sich zu verbessern.

Empfehlungen

  • Akzeptanz: Erklären Sie allen Beteiligten den Sinn und die Ziele des Qualitätsmanagements. Achten Sie darauf, dass der Begriff keine Befürchtungen und keinen Druck hervorruft, sondern als Chance wahrgenommen wird.
  • Sensibilisierung: Überzeugen Sie die Beteiligten von der Wichtigkeit des Qualitätsmanagements. Je ausgeprägter die Sensibilität für das Thema ist, desto seriöser fallen interne Selbstevaluationen aus, die Teil der Analysen sind.
  • Autonomie: Fördern Sie die Eigenverantwortung und Autonomie der Beteiligten. Damit steigt auch die Qualität der Prozesse im Alltag und die Bereitschaft, am Entwicklungsprozess teilzunehmen.

Haltungen

Fördern Sie einen vertrauensvollen Umgang in Ihrer Bildungslandschaft. Stellen Sie sicher, dass auch Unvollkommenes auf respektvolle Art und Weise betrachtet und reflektiert werden kann. Achten Sie auf eine wohlwollende Kultur, in der Lernen und Weiterentwicklung stattfinden können.

Praxisbeispiele und Instrumente

Selbstevaluation Kanton Luzern (doc)