Vision

Die gemeinsam entworfene Vision beflügelt alle Beteiligten

Die Vision beschreibt den optimalen Zustand, den die an der Bildungslandschaft Beteiligten erreichen möchten. Sie motiviert und unterstützt sie in ihrer Arbeit und dient ihnen in allen Entscheidungen als Orientierung.

Wer eine Bildungslandschaft mit aufbaut, beabsichtigt eine Veränderung. Sie oder er will einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zur Bildungsqualität leisten. Alle Beteiligten übertragen diesen Wunsch auf die individuellen, lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse. Den Sollzustand halten sie in einer Vision fest, die Aussagen zum (idealen) Zweck ihrer Bildungslandschaft und zu den Werten, die sie prägen, macht.

Aufgaben

Gestalten Sie den Visionsprozess partizipativ, damit das Resultat von allen Beteiligten mitgetragen wird. Die gemeinsam formulierte Vision schafft Überblick und gibt Orientierung bei allen strategischen und operativen Entscheidungen. Sie fördert die Identifikation der Beteiligten und dadurch deren Motivation und Begeisterung. Sie unterstützt sie darin, den gemeinsamen Weg nicht nur zu erkennen, sondern auch tatkräftig zu begehen.

Empfehlungen

  • Visionsarbeit: Binden Sie möglichst viele Beteiligte in den Visionsprozess mit ein – insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen.
  • Ergebnisoffenheit: Achten Sie darauf, dass der Visionsprozess ergebnissoffen ist. Die Lösung kommt von den Beteiligten und wird von möglichst vielen getragen.
  • Fokus: Im Zentrum einer Bildungslandschaft stehen immer die Kinder und Jugendlichen. Seien Sie wachsam, dass die Beteiligten nicht das eigene institutionelle Interesse im Vordergrund stellen, sondern das Wohl der Kinder und Jugendlichen.
  • Zeithorizont: Die Vision beschreibt den Sollzustand in circa 5 Jahren. Sie wird regelmässig auf ihre Aktualität hin überprüft und allenfalls angepasst. Legen Sie bereits bei der Entwicklung der Vision eine verantwortliche Person für den Revisionsprozess fest.

Praxisbeispiele und Instrumente

Leitbild Wasgenring